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3D-Druck: Auch Mimaki will kräftig mitmischen

Zum Zukunftsmarkt 3D-Printing bekannte sich Mimaki-Präsident Hisayuki Kobayashi in seiner Rede anlässlich des 40-jährigen Konzernjubiläums

Der 3D-Druck ist ein Zukunftssegment für Mimaki, stark gewachsen ist der Drucker-Hersteller in den letzten Jahren bereits mit anderen UV-Inkjet-Anwendungen.

Das Geschäft mit dem 3D-Druck weckt weiter Begehrlichkeiten bei den großen Drucker-Herstellern. Nachdem erst kürzlich Hewlett Packard und Canon weitere Entwicklungspläne für Additive-Desktop-Geräte verkündet hatten, überraschte nun auch Mimaki mit umfassenden Plänen. In seiner Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Konzerns Ende Mai in Tokio sagte Mimaki-Präsident Hisayuki Kobayashi, dass Mimaki derzeit einen 3D-Farbdrucker entwickelt.

Der japanische Hersteller hat bereits einen 3D-Drucker mit UV-Technologie für die additive Fertigung in petto: Das aktuelle Modell UJF-3042, von dem eine erste Variante bereits im Jahr 2011 eingeführt worden war, soll über einen neu eingerichteten Druck-Service in den kommenden Monaten Markttests absolvieren. Das Unternehmen will die Marktanforderungen ausloten, auch um Erkenntnisse für mögliche Software-Entwicklungen zu gewinnen.

Insbesondere fokussiere sich Mimaki laut Kobayashi auf die Entwicklung eines neuen Vollfarb-3D-Druckers. Als mögliche Anwendungen in einem wachsenden Markt nannte der Konzernchef die Prototypen-Fertigung, zum Beispiel in den Segmenten Architektur und Medizin. In circa zwei Jahren soll die neue Technik reif für den Markt sein.

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