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"3D-Druck so einfach wie mit Microsoft Word"

Start-up-Unternehmen Ruhrsource will mit CAD-Software den 3D-Druck vereinfachen
 

Wollen im Oktober mit einer pfiffigen Software-Lösung für den 3D-Druck auf den Markt kommen: Die drei Ruhrsource-Gründer Christian Fleischmann, Dominic Halm und Christopher Maiwald (v.l.).

Eine Software, die aus einer am Computer generierten Zeichnung eine fehlerfreie 3D-Druckdatei erstellt? In fünf Minuten? Die den 3D-Druck quasi idiotensicher macht? Das ist der Anspruch, den das Bochumer Start-up-Unternehmen Ruhrsource erhebt. Die entsprechende Software soll im Oktober auf den Markt kommen.

Im Handelsregister läuft die junge Firma unter dem sperrigen Namen "Ernst Christian Fleischmann, geb. Urginus Dominik Halm Christopher Maiwald GbR". Darin stecken die Namen der drei Firmengründer, die mit ihrer Idee den 3D-Druck gewissermaßen idiotensicher machen wollen. Cooler und wesentlich griffiger klingt der Name, unter dem das Start-up-Unternehmen tatsächlich läuft: Ruhrsource, ansässig in Bochum. Den Anspruch, den die drei Jungs haben, formulierte Firmengründer Dominic Halm gegenüber der WAZ folgendermaßen: "Mit unserer Software wird das 3D-Drucken so einfach wie mit Microsoft Word auf zweidimensionalem Papier."

"Wir haben gemerkt, dass es zwischen Zeichenprogramm und späterem Druckprogramm häufig Abstimmungsprobleme gibt“, so Halm. Wenn beispielsweise ein Architekt am PC ein dreidimensionales Modellhaus entwirft, könne es passieren, dass das Druckprogramm beim Herunterskalieren die dünnen Wände nicht erkennt. Dadurch müsse ein Druckdienstleister erst aufwändig die Wände nachzeichnen, ehe das Modell hergestellt werden könne. Und das soll jetzt die Ruhrsource-Software richten: In nur fünf Minuten sei sie in der Lage, ein druckfertiges Modell zu berechnen.

Erfahrung in diesem Bereich bringen die drei Unternehmensgründer durchaus mit. Alle drei arbeiteten vor "Ruhrsource" bei einem Hersteller von CAD-Software, Christopher Maiwald als 3D-Entwickler, Christian Fleischmann als Zuständiger für das Design des User Interface sowie das Projektmanagement und Dominic Halm im Verkauf. Die Software soll im Oktober auf den Markt kommen, eine Jahreslizenz für gewerbliche Kunden soll rund 3000 Euro kosten. Zielgruppe für das Produkt sind in erster Linie Architekten, aber auch Modellbauer sowie 3D-Druckdienstleister.

Wer mehr wissen will, findet weitere Infos auf der Website von Ruhrsource.

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