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3D-Drucker der Woche

Der Freesculpt EX1-Scan-Copy
 

Der Freesculpt EX1-Scan-Copy bringt die Scansoftware sowie eine Kamera gleich mit.

Ein reiner ABS-Drucker ist der Freesculpt EX1-Scan-Copy, der fertig montiert mit ­einem geschlossenen Gehäuse geliefert wird. Produziert werden können Objekte mit Abmessungen von maximal 22,5 x 14,5 x 15 cm. Die maximale Schichtdicke liegt zwischen 0,15 und 0,4 mm, die Druckgeschwindigkeit bei 120 mm/s. Die Druckplatte ist beheizbar. Die Datenübertragung erfolgt per USB oder SD-Karte.

Die Besonderheit des Freesculpt EX1-Scan-Copy liegt darin, dass bei dieser Version bereits eine Scansoftware inklusive Kamera mitgeliefert wird. Wird das Wunschmotiv auf ein zuvor ausgedrucktes 4-Punkt-Muster gestellt und mit der Kamera einmal rundum fotografiert, soll die Software aus diesen Bildern ein naturgetreues 3D-Modell errechnen und als STL-Datei ausgeben. Zudem lasse sich das gescannte 3D-Modell mit der Be­arbeitungssoftware TriModo 3D noch verändern und verbessern.

Im Praxistest der PC-Welt  wurde allerdings bemängelt, dass es keine Möglichkeit gibt, den Druck zu unterbrechen. Ist der Druckvorgang erst einmal aktiviert, zieht der Freesculpt EX1-ScanCopy sein Programm stur durch. Auch die Software wird als nicht ganz so komfortabel beschrieben. Die Druckqualität lasse beim Testgerät zumindest teilweise zu wünschen übrig. Kleine Löcher und Plastikreste in den Innenräumen seien störend. Gelobt werden die Materialführung sowie die Verbrauchswerte.

Der Freesculpt EX1-Scan-Copy ist über Pearl für 999,90 Euro zu beziehen.

Den Freesculpt EX1-Scan-Copy und viele weitere 3D-Drucker sowie jede Menge Praxiswissen für 3D-Druck-Hobbyanwender finden sich übrigens auch in dem neuen Fachbuch: "3D-Druck für Einsteiger", das aktuell über den print.de-Shop zu beziehen ist.

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