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3D-Drucker der Woche

Der Sintermask Fabbster G

Der Sintermask Fabbster G verarbeitet Filamnet in Form von Kunststoffsticks.

Eigentlich ist Sintermask in der Entwicklung und Konstruktion von Maschinen für den industriellen Bereich tätig. Mit dem Fabbster zielte der Hersteller nun voll auf den Consumer-Markt. Der 3D-Drucker wird teilmontiert als Bausatz geliefert und soll sich innerhalb weniger Stunden fertig montieren lassen.

Der Fabbster G ist der Nachfolger des Fabbster-Bausatzes. Als SDM (Stick Deposition Moulding)-Drucker verar­beitet der Fabbster Kunstoffsticks, die geschmolzen und durch die Düse extrudiert werden. Verarbeitet werden können Materialien wie ABS, Like PLA, Like Flex, Like Wood und andere. Eine Besonderheit des Fabbster G ist, dass er in der Lage ist, bei einem Druckvorgang mehrere Farben zu kombinieren, ohne die Materialzuführung ändern zu müssen. Dabei sind Drucke mit 20 cm Kantenlänge möglich, die Schichtauflösung liegt bei 0,05 mm. Die maximale Geschwindigkeit wird mit 600 mm/s angegeben. Die Datenübertragung erfolgt per USB oder SD-Karte.

Im Test der Fachzeitschrift Chip kam der Fabbster G aufgrund seines proprietären Filaments allerdings nicht ganz so gut weg. Eigentlich sollen die gezahnten Kunststoffsticks beim Druck einer nach dem anderen ineinandergreifen und so eine unterbrechungsfreie Zufuhr von Druckmaterial sichern. Offenbar funktioniert das nicht immer und zieht Druckausfälle nach sich.

Der Fabbster G ist unter anderem über Media Markt und Saturn für knapp 1900 Euro zu haben.

Den Fabbster G und viele weitere 3D-Drucker sowie jede Menge Praxiswissen für 3D-Druck-Hobbyanwender finden sich übrigens auch in dem neuen Fachbuch: "3D-Druck für Einsteiger", das aktuell über den print.de-Shop zu beziehen ist.

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