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Braucht der 3D-Druck ein anderes Datenformat?

STL funktioniert nicht für mehrfarbige Anwendungen
 

Die 3D-Druck-Daten, die auf Plattformen wie Thingiverse bereit gestellt werden, liegen in aller Regel im STL-Format vor.

Das STL-Format, das sich mittlerweile als Standardformat für den 3D-Druck etabliert hat, kommt mittlerweile immer mehr an seine Grenzen. Das konstatiert zumindest der Technik-Blog www.engineeringspot.de. Das liegt vor allem daran, dass 3D-Drucker immer präziser werden und immer häufiger mit mehreren Farben oder Materialien drucken. Und genau das kann das STL-Format nicht abbilden. Ein neues Datenformat muss her.

Bereits einige Modelle der 3D-Drucker aus dem Hobby-Bereich können mit mehreren Farben oder Materialien drucken. Sobald es in den Profibereich geht, kommen diese Anforderungen noch mehr zum Tragen. Das STL-Format kann diese Informationen jedoch nicht bereitstellen. Bei den Daten für einfache Drucker mit zwei Druckköpfen wird schlicht das Modell in zwei STL-Modelle gespalten, die anschließend in der Druckersoftware wieder zusammengesetzt und den Druckköpfen zugeordnet werden. Bei komplexeren Modellen ist das nicht möglich.

Als mögliche Alternativen hat Microsoft vor einigen Jahren das XML-basierte AMF-Format vorgeschlagen, das sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Die Druckerhersteller selbst arbeiten an verschiedenen Ansätzen, eine Alternative wäre beispielsweise das VRML-Format, das aber ebenfalls nicht gesamte Leistungs- udn Anforderungsspektrum abdecken kann. www.engineeringspot.de

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