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Ein 3D-Drucker aus dem Baukasten

Technikfans können sich aus 890 Bauteilen ihren eigenen 3D-Drucker zusammenbauen
 

Der voll funktionsfähige 3D-Drucker lässt sich aus 890 Bauteilen zusammenbauen.

Die Fischer-Technik GmbH (Waldachtal) hat den weltweit ersten 3D-Drucker aus einem Baukastensystem entwickelt, heißt es einer Pressemitteilung des Herstellers. Aus 890 Bauteilen kann ohne Werkzeug der eigene funktionsfähige 3D-Drucker konstruiert werden. Auch die Software zur Steuerung des Druckprozesses ist im Lieferumfang enthalten.

Der Baukasten enthält Komponenten der German Reprap GmbH aus Feldkirchen und soll ab August 2016 für knapp 700 Euro verfügbar sein. Stück für Stück führt eine Bauanleitung zum voll funktionsfähigen 3D-Drucker. Zum Einsatz kommt das Druckverfahren Fused Filament Fabrication (FFF), welches für Einsteiger ohne Vorkenntnisse besonders gut geeignet sein soll.

In der Bibliothek der mitgelieferten Software „3D Print Control“ sind fertige Druckbeispiele als druckfähige G-Codes gespeichert. Die Software erlaubt es aber auch, aus Internet-Datenbanken importierte oder selbst mit einem CAD-Programm gestaltete STL-Dateien zu verarbeiten und im sogenannten Slicer in einen druckfähigen G-Code umzuwandeln.

Fertig zusammengebaut arbeitet der 3D-Drucker nach Herstellerangaben in einem Bereich von 115 x 100 x 65 mm mit einer Geschwindigkeit von 37 mm/s. Als Material für die einzelnen 0,2 mm dicken Schichten kommt Polyactid (PLA) zum Einsatz.

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