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HP benennt Partner für den Vertrieb der HP-Jet-Fusion-3D-Druck-Technologie

Open Houses sollen die Funktionsweise und Leistung der 3D-Drucksysteme demonstrieren
 

Die Democenter der fünf Vertriebspartner sind mit den Systemen HP Jet Fusion 3D 4200 ausgestattet.

HP wird seine 3D-Druck-Technologie "Jet Fusion" in Deutschland und Österreich mit und über fünf Partner vermarkten: 3D Experts in Gutach bei Villingen-Schwenningen, Bibus in St. Andrä bei Tulln, Kaut-Bullinger in Taufkirchen nahe München, Solidpro in Langenau bei Ulm sowie Techsoft in Linz haben das Zertifizierungsverfahren von HP bestanden und bieten ab sofort Beratung und Demons zu HPs Jet-Fusion-Technologie an. Dafür finden in diesem Monat auch eintägige Open-Houses statt, bei denen interessierte Industriekunden die 3D-Drucker – auch mit ihren eigenen Daten – unter die Lupe nehmen können.

Im Vorfeld der Open Houses können potenzielle Kunden bereits die digitalen Daten ihres Bauteils an die Partner senden. Dort werden die Daten für den 3D Druck aufbereitet und erste Musterteile gedruckt, wie HP erklärt. Die Produktion erfolgt auf funktionsfähigen HP-Jet-Fusion-3D-4200-Lösungen, mit denen die Democenter ausgestattet sind. An den Veranstaltungstagen selbst haben Interessenten aus der Industrie die Möglichkeit, sich den kompletten Produktionsprozess, von der Datenaufbereitung bis zum fertigen Bauteil anzuschauen und sich entsprechend beraten zu lassen. Neben der Beratung und dem Verkauf sollen die Partner auch den Service der Hardware und die Schulung der Mitarbeiter beim Kunden vor Ort übernehmen. Seit Ende letzten Jahres liefert HP seine 3D-Drucker-Systeme an Kunden aus.

Die 3D-Drucker von HP sind für den Prototypenbau ebenso wie für die industrielle Produktion (Additive Manufacturing) ausgelegt. Derzeit zählen laut HP insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Consumer Electronic, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Maschinenbau zu den Interessenten. Hier sei der Bedarf für die neuartigen Produktionsform am größten. Oft gehe es nicht nur um den Einsatz der gedruckten Bauteile in fertigen Produkten, sondern auch um eine Beschleunigung des Produktionsprozesses, beispielsweise durch den Druck spezialisierter Werkzeuge für die Serienproduktion. Neben dem Vor-Ort-Druck von Ersatzteilen ist laut HP vor allem die Möglichkeit für die kurzfristige Veränderung von Bauteilen ein wichtiger Grund für den Einsatz.

Die HP-Jet-Fusion-3D-Systeme basieren auf der von HP entwickelten Multi-Jet-Fusion-(MJF)-Technologie. Als Grundwerkstoff kommen Thermoplasten (z.B. PA12) wie sie im Spritzguss seit Jahrzenten verwendet werden, zum Einsatz. Sie soll im Vergleich zu anderen 3D-Druck-Technologien wie SLS (Selective Laser Sintering) oder FDM (Fused-Deposit-Modelling) bis zu zehnmal schneller im gesamten Prozess sein. Gleichzeitig sollen, je nach Bauteil und Anzahl, bis zu 50 Prozent der Kosten eingespart werden können, verspricht HP.

Die nächsten „Open House“ Termine:

  • Solidpro, Langenau bei Ulm  12. Juli 2017
  • Kaut-Bullinger, Taufkirchen bei München  14. Juli 2017
  • 3D Experts, Guttach bei Villingen-Schwenningen  14./15. Juli 2017
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