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HP stellt 3D Development Kit und Labor zur Materialentwicklung vor

HP stellte 2016 seinen ersten 3D-Drucker 3D Jet Fusion vor
 

HP 3D Open Materials Devlopment Lab in Corvallis, Oregon.

Auf der Formnext in Frankfurt 2016 hatte HP seinen ersten selbstentwickelten 3D-Drucker erstmals öffentlich vorgestellt. Der 3D Jet Fusion ist als offenes System konzipiert, andere Hersteller können Materialien für die HP Jet Fusion 3D Printing Solution entwickeln und auf den Markt bringen. Im Rahmen dieser offenen Plattform hat HP jetzt zwei neue Bestandteile vorgestellt: Ein Material Development Kit (MKD) und ein Labor, in dem neue Materialien getestet und optimiert werden können.

In Zusammenarbeit mit Sigmadesign will HP das erste Material Development Kit (MKD) für 3D-Materialien anbieten. Das MKD ist integraler Bestandteil der offenen Plattform für den 3D-Druck. Unternehmen, die daran interessiert sind, ihre Materialien zertifizieren zu lassen, können diese mit Hilfe des MDK bereits vor der Lieferung der Materialien an HP schnell auf die Verteilungsfähigkeit der 3D-Pulverschicht und die Kompatibilität mit den HP Jet Fusion 3D-Druckern testen. Dies soll Test- und Zertifizierungsprozesse vereinfachen und zu schnelleren Innovationszyklen führen.

Gleichzeitig hat HP das neue „3D Open Materials and Applications Lab“ vorgestellt. Nach Angaben von HP soll dieses Labor in Corvallis, Oregon, Unternehmen dabei unterstützen, die nächste Generation an Materialien und Anwendungen für den 3D-Druck zu entwickeln, zu testen und auszuliefern. Erste Anwender des Labors sind nach Angaben von HP Evonik und BASF. „Bei BASF ist es unser Ziel, Kunden belastbare und funktionale Teile anbieten zu können, indem wir innovative Materialien und Lösungen verwenden“, erklärt Kara Noack, Head of 3D-Printing North America, BASF. „Wir sind in der Lage, vielzählige Varianten des thermoplastischen Elastomerwerkstoffes, an dem wir gerade arbeiten, zu entwickeln und so schnell Verbesserungspotential zu identifizieren.“

Evonik war das erste Partnerunternehmen, das Pläne zur Markteinführung eines mit Hilfe der offenen Plattform von HP entwickelten und zertifzierten Materials bekannt gab: Vestosint 3D Z2773, ein PA-12 Pulverwerkstoff. In nur sechs Monaten habe man im HP-Labor ein neues Material mit signifikant vorteilhaften Eigenschaften entwickelt und zertifiziert, gibt Dr. Matthias Kottenhahn, Head of the Business Line High Performance Polymers bei Evonik. Ab Mai 2017 soll das neue Material verfügbar sein.

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