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Ist der 3D-Druck ein Geschäftsfeld für Druckdienstleister?

Fachkongress des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg
 

Der 3D-Druck-Fachkongress des VDM beleuchtet in erste Linie den 3D-Druck als potenzielles Geschäftsfeld für Druck- und Mediendienstleister.

Ein Hype-Thema ist der 3D-Druck allemal. Aber kann der 3D-Druck auch ein Geschäftsfeld für Druck- und Mediendienstleister sein? Welche Chancen gibt es für neue Produkte und innovative Dienstleistungen? Und wieviel Potenzial steckt tatsächlich in diesem wachsenden Markt?

Antworten darauf gibt der Fachkongress des Verbandes Druck und Medien in Baden-Württemberg (27. Januar 2015 in Filderstadt bei Stuttgart).

Die Bandbreite an 3D-Druckprodukten reicht von Anschauungsmodellen im Produktdesign, über die beliebten 3D-Selfies aus Gips bis hin zu Ersatzteilen für die Industrie. Selbst Lebensmittel oder Häuser lassen sich 3D-drucken. Allerdings: Neue Technologien allein reichen nicht – Know-how ist gefragt. Denn nicht immer sind die Druckdaten unproblematisch – häufig benötigen sie noch eine entsprechende Bearbeitung. Zur Geschäftsfeldentwicklung gehören natürlich auch Marketing und Vertrieb. Wie können bestehende Kunden gehalten und neue erfolgreich generiert werden?

So geht beispielsweise Bernhard Niemela, Geschäftsführer der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft und gleichzeitig Moderator der Veranstaltung, in seiner Keynote der Frage nach, inwieweit der 3D-Druck wirklich als neues Geschäftsfeld für Druck- und Mediendienstleister taugt. „3D-Druck – (R)evolution oder Hype?“ fragt indes Prof. Dr.-Ing. Klaus Thaler (Hochschule der Medien). Deutscher-Drucker-Fachredakteurin Martina Reinhardt befasst sich mit dem 3D-Druck im Consumermarkt und zeigt auf, warum Hobbyanwender gar nicht auf professionelle Dienstleister verzichten können. RGF-Geschäftsführer und Mitinitiator der 3D-Druck-Initiative 3Dion, Thomas Meurers, erläutert, welche Möglichkeiten die neue Technologie generell bietet.

Mit der  „Datenaufbereitung für den 3D-Druck" beschäftigt sich anschließend Alexandra Bongartz (Freeform4you), während der Adobe-Experte Sven Fischer (Mediadigitale) über den sinnvollen Einsatz von Adobe Photoshop im 3D-Druck spricht. Winfried Tilke (3Dmensionals) führt die verschiedenen 3D-Druck-Technologien im Vergleich auf und Silvia Detzel (Detzel Marketing) zeigt auf, wie erfolgreiches Marketing von neuen Dienstleistungen und Produkten wie beispielsweise 3D-Druck funktioniert.

Der 3D-Druck-Fachkongress findet im Rahmen des Druckforum 2015 in Filderstadt in der Filharmonie in Filderstadt statt.

Moderation: Bernhard Niemela, Geschäftsführer der Deutscher Drucker Verlagsgesellschaft

Termin: 27. Januar 2015 von 10 bis 16.30 Uhr

Kosten: 345 Euro für Mitglieder; 545 Euro für Nichtmitglieder

Und hier geht es zur Anmeldung.

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