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Laser Zentrum Nord setzt 3D-Drucker von Ricoh ein

Hochfunktionale Materialien für die Raumfahrt- und Automobilindustrie sollen produziert werden
 

Der Ricoh AM S5500P ist der erste 3D-Drucker von Ricoh.

Das Laser Zentrum Nord (LZN), Hamburg, setzt als erstes Unternehmen Ricohs neuen 3D-Drucker AM S5500P für hochfunktionale Materialien ein. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen Ricoh und das LZN die Weiterentwicklung der Additiven Fertigung vorantreiben.

Erst Im vergangenen Monat gab Ricoh die Verfügbarkeit des Ricoh AM S5500P in Großbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden bekannt. Jetzt soll in einer ersten Phase der Zusammenarbeit mit dem LZN der 3D-Drucker installiert werden und Anwenderschulungen durchgeführt werden. Anschließend soll an der Herstellung neuer Materialien für SLS (Selektives Lasersintern, Anm. der Redaktion) sowie an neuen Anwendungsmöglichkeiten hochfunktionaler Materialien gearbeitet werden.

Zusätzlich zu den gängigen druckfähigen Polymeren wie PA11 oder PA12 erweitert der Ricoh AM S5500P die Bandbreite der verwendbaren SLS-Materialien um PA6GB und PP (Polyprophylen, ein leichtes, extrem beständiges und hoch flexibles Polymer-Pulver). Als Service-Büro des LZN, wird Bionic Production den AM S5500P ebenfalls nutzen und mit ihm Bauteile für die Raumfahrt- und Automobilindustrie produzieren.

Als Teil des Geschäftsbereichs für Additive Manufacturing rund um 3D-Printer hat Ricoh kürzlich das erste Ricoh-Rapid-Fab in Europa eingerichtet. Die Einrichtung befindet sich in Telford, England und soll Kunden mit Mess- und Kontrolldiensten, Produktdemonstrationen unterstützen und als Showroom dienen. Die Etablierung des LZN als neue Ricoh-Rapid-Fab-Einrichtung soll Kunden in Deutschland die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild vom AM S5500P zu machen.

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