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Mcor zeigt auf der CES Desktop-3D-Druck mit Papier

Modell Arke des irischen Herstellers ermöglicht preisgünstigen 3D-Druck
 

Der 3D-Drucker Arke von Mcor druckt mit herkömmlichem Papier von der Rolle. Der Drucker selbst ist in verschiedenen Designvarianten (siehe Bild) erhältlich. (Foto: Mcor)

Auf der jüngst beendeten CES (Consumer Electronics Show, 7. – 9.1.2016) in Las Vegas präsentierte das Unternehmen Mcor, irischer Hersteller von 3D-Drucksystemen, einen Desktop-3D-Drucker namens Arke, der anstelle mit Plastik oder anderen Werkstoffen mit herkömmlichem Papier arbeitet. Bereits seit längerem ist der 3D-Drucksysteme-Hersteller auf professionelle 3D-Drucker spezialisiert, die beispielsweise einfaches Kopierpapier als Druckmedium verwenden können. Neu ist jedoch die Präsentation eines preiswerten Desktop-3D-Druckers für Papier. 

Der 3D-Druckprozess des Arke wird von Mcore als sicher und umweltfreundlich bezeichnet. Für den Fertigungsprozess im Sinne des On-Demand-Druckes werden lediglich Papier und Leim benötigt. Demzufolge sollen keine schädlichen Partikelemissionen auftreten sowie keine giftigen Chemikalien zum Einsatz kommen. Die verwendeten Materialien seien komplett recycelbar. 

Laut Mcor soll der Arke der weltweit erste Vollfarb-Desktop-3D-Drucker sein. Das System soll sogar mit ICC-Profilen für den exakten Farbdruck arbeiten. Der Druck der Farben erfolgt vor dem 3D-Druck. Der kompakte 3D-Papierdrucker zieht das Papier von einer Rolle ein, die sich im Inneren des Gerätes befindet.

Die Druckdaten werden per USB, WLAN oder Ethernet übertragen. Die maximal druckbare Objektgröße beträgt 24 x 20,5 x 12,5 cm. Der 3D-Drucker hat Außenmaße von 88 x 59 x 63 cm und ist diesbezüglich mit einem herkömmlichen Desktop-2D-Drucker für das Office vergleichbar. Der Drucker selbst ist in vielen unterschiedlichen Design-Varianten erhältlich und soll circa 7.000 Euro kosten.  

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Leserkommentare (1)

Tobias Sobkowiak | Donnerstag, 14. Januar 2016 10:36:07

Geht es etwas technischer?

Es wird eine sehr interessante Methode beschrieben. Auch das bedrucken der Papierbahn ist eine interessante Variante. Gibt es Beispielbilder, Prinzipskizzen usw. oder wird das erst alles auf der CES gezeigt?

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