Weiterempfehlen Drucken

Ricoh und Solvay: Zusammenarbeit beim 3D-Druck mit Polyamid

Digitaldruckmaschinenhersteller will seine Ressourcen im 3D-Druck ausbauen
 

Ricoh und der belgische Hersteller Solvay werden künftig enger zusammenarbeiten.

Ricoh und Solvay, ein auf die Polyamid-Verarbeitung (PA6-Pulver) spezialisierter Hersteller mit Sitz in Brüssel, werden künftig enger zusammenarbeiten. Mit der Kooperation will Ricoh seine Ressourcen im 3D-Druck weiter ausbauen und den Einsatz des Polyamids Sinterline Technyl PA6 stärken. So sollen unter anderem die Einsatzmöglichkeiten des Ricoh AM S5500 in Kombination mit dem Sinterline-Technyl-PA6-GB-(Glasperlen)-Hochleistungs-Pulver erweitert werden.

Der Ricoh AM S5500P ist laut Ricoh das größte System, das mit Sinterline-Technyl-PA6 GB drucken kann, einem Material, das wichtig für die Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie sein soll. Ricoh zufolge gäbe es nur wenige Systeme, die Hochtemperatur-Polyamide verdrucken können. Durch den Zusammenschluss der beiden Herstellern soll es künftig möglich sein, Kleinserien und funktionsfähige Prototypen mit einer Leistung herzustellen, die vergleichbar mit PA6-Spritzgießteilen sein soll.
 
„Das Potenzial von PA6 GB erlaubt uns, das Anwendungsspektrum des Ricoh AM S5500P weiter auszubauen. Die besonderen Eigenschaften des PA6-Pulvers lassen funktionale Prototypen zu und sind ideal für Kleinserienanwendungen, bei denen besonders die Kriterien Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit der Teile wichtig sind“, erklärt Greg Plowman, Director European AM Business Group, Ricoh Europe. Wie Ralph Rissé, Sinterline Global Business Development Manager bei Solvay Performance Polyamides ergänzt, sei es heute wichtig, "den Entwicklungsprozess neuer Anwendungen in den verschiedensten Branchen, insbesondere aber im Automobilbereich, zu beschleunigen. Die schnelle Prototyperstellung anspruchsvoller Bauteile, die den endgültigen Materialien in der Serienproduktion ähnlich sind, räumt OEMs und Lieferanten einen Designvorteil ein, der im globalen Wettbewerb von Vorteil" sei.

 
Ricoh Rapid Fab

Als Teil des Geschäftsbereichs für Additive Manufacturing rund um 3D-Printer hat Ricoh Europe kürzlich das erste Ricoh Rapid Fab in Europa eingerichtet. Es befindet sich in Telford, England, und soll die Kunden des Herstellers in den Bereichen Beratung, Schulung, Design, Fertigung, Nachbearbeitung sowie Mess- und Kontrolldiensten unterstützen. Ebenfalls angeboten werden Produktdemonstrationen, die den Kunden einen Einblick in die AM-Entwicklungen von Ricoh ermöglichen.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

3D-Druck

Die wichtigsten 3D-Drucker für Hobby- und Industrieanwender

Große Übersicht auf 3Dmake, nach Preis sortiert

Der Markt für 3D-Druck wächst. Ebenso nehmen die am Markt verfügbaren Drucker zu. Aber was leisten die einzelnen Modelle? Für welche Anwendungen sind sie konzipiert? Und was kosten sie? 3Dmake hat eine Übersicht über die wichtigsten Modelle zusammengestellt.

» mehr

Druck&Medien Awards 2016: After-Show-Party

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2016 – Get-together und Dinner

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Welches Trocknungsverfahren setzen Sie ein?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...