Weiterempfehlen Drucken

Spin-Off der TU Berlin erleichtert 3D-Druck aus CAD-Daten

Druckportal „3D-button.com“ bietet kostenfreie Plugins und Vergleich von 3D-Druckdienstleistern
 

Wie der „3D-Druck auf einen Klick“ vonstatten geht, zeigt ein Video auf „3D-button.com“.

Im März launchte die „3 Your Mind“  GmbH, ein Spin-Off der Technischen Universität Berlin, das 3D-Druckportal „3D-button.com“. Seither verzeichnet die Betreiberin des Angebots laut eigenen Angaben mehr als 10.000 Preisanfragen pro Woche mit stark steigender Tendenz. Besonders häufig genutzt werde das Portal in den USA sowie in Deutschland, Polen, Russland und Großbritannien.

Um den Prototypen einer Maschine oder das Architekturmodell eines Gebäudes mit professionellen 3D-Druckern fertigen zu können, sind exakt modellierte Vorlagen notwendig. Für Anwender bedeutet dies oft viele Stunden zusätzlicher Arbeit. „Das enorme Potenzial der 3D-Drucktechnologie kann nur dann vollends und professionell ausgeschöpft werden, wenn eine Verknüpfung von 3D-Datenerstellung am Computer mit Fertigungsanlagen, also 3D-Druckern, gegeben ist. Die Schwierigkeit liegt dabei nach wie vor in der Aufbereitung der Konstruktionsdaten für das jeweilige Fertigungsverfahren“, sagt Stephan Kühr, Geschäftsführer des Unternehmens.

Das Portal „3D-button.com“ erleichtert den professionellen Druck von 3D-Daten aus CAD-Programmen. Auf dem Portal sind kostenfreie Plugins für die gängigen CAD-Programme erhältlich. Damit können Anwender ihre Software für die automatische Datenkorrektur und Druckvorbereitung erweitern. Sind die Daten für den 3D-Druck optimiert, lässt sich die Datei per Mausklick auf das Druckportal „3Dbutton.com“ hochladen. Der Anwender wählt die gewünschte Größe des zu druckenden Modells sowie das Druckmaterial aus und bekommt in Echtzeit die jeweiligen Preise verschiedener Druckdienstleister angezeigt.

Zur Auswahl stehen derzeit Druckmaterialien wie Kunststoffe, Aluminium, Harz, Stahl, Gips, Keramik und Gold. Gedruckt werden können die Dateien bei den angeschlossenen Druckdienstleitern in Deutschland, den USA, Frankreich oder Belgien. Weitere Druckmaterialien sowie Druckdienstleister sollen in den kommenden Wochen integriert werden. Ebenso soll die Auswahl der Plugins um weitere CAD-Programme erweitert werden. Derzeit unterstützen die Plugins die CAD-Programme Sketchup, 3DS Max, Rhinoceros, AutoCAD, Inventor und Blender.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

3D-Druck

Ricoh bringt neues Material für den 3D-Druck auf den Markt

PBT (Polybutylenterephthalat) soll hochbelastbar und hitzebeständig sein

Ricoh bringt ein neues Material für seinen 3D-Drucker SLS Ricoh AM S5500P auf den den Markt. Das neue Polybutylenterephthalat (PBT) ist laut Hersteller ein hochbelastbares und hitzebeständiges Material, durch das die Kunden eine Reihe weiterer Anwendungsmöglichkeiten erhalten sollen. So sei PBT, das ähnliche Materialeigenschaften wie Spritzguss besitzen soll, beispielsweise für elektrische Komponenten von Automotoren einsatzbar, ebenso wie für Badeinrichtungen.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

Druck&Medien Awards 2017 - die Gewinner

Die besten Events von print.de – Jetzt Tickets ordern!

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Druck&Medien Awards 2017 – Get-together und Dinner

Druck&Medien Awards 2017 – Die Verleihung

Umfrage

Aus Zweifel an den tarif- und arbeitsrechtlichen Bedingungen bei der Herstellung wurden in Dänemark 1.200 Wahlplakate eingestampft. Zurecht?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...