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Die Revolution der Produktion – Wie der 3D-Druck auf die Wirtschaft einwirkt

Hauptprofiteure des 3D-Drucks werden die Automobilbranche, die Raum- und Luftfahrt sowie die Chemieindustrie sein
 

(Abb. 1) 3D-Druck in der Medizinbranche.

Bereits in den 1980er Jahren entwickelt, ist der 3D-Druck erst ca. im Jahr 2005 in den privaten Haushalten angekommen und auch dann hat er nicht so eingeschlagen, wie Anleger es erwartet hatten. Vormals vor allem zur schnellen Herstellung von hochwertigen Prototypen genutzt, sehen Visionäre ihn heute als Revolutionär industrieller Produktion.

Die Vorteile für die Wirtschaft sind gravierend:

  • Teure Gussformen entfallen auf Grund der additiven Verfahren.
  • Dadurch können außerdem jederzeit Änderungen vorgenommen werden oder zum Beispiel mehrere Designs als Prototyp ausprobiert werden.
  • Auch die Produktion von Einzelteilen oder kleinen Serien kann sich so rentieren.
  • Darüber hinaus spielt beim Schichtbauverfahren, das der 3D-Drucker nutzt, Fertigungsadäquanz keine Rolle. Der Komplexität sind kaum Grenzen gesetzt.
  • Ebenso kann die Produktion, etwa von Ersatzteilen, regional wieder näher an den Kunden heranrücken, da die Datei einfach an den nächsten zur Verfügung stehenden Drucker verschickt werden kann. Das spart Transportkosten.
Genauere Informationen zu den verschiedenen additiven Druckverfahren wie FDM oder Stereolithographie erhält man bei TonerPartner.

In diesen Branchen ist der 3D-Druck bereits auf dem Vormarsch:

Medizinbranche
Den wohl größten Erfolg feiert der 3D-Druck bisher in der Medizin. Mit ihm können passgenaue Prothesen für die unterschiedlichsten Körperstellen genutzt werden. Vorzeigebeispiel sind Zahnkronen (siehe Abb.1). Sie werden – obwohl jede ein Unikat ist - bereits massenhaft gefertigt. Unter Verwendung von sogenannten Memory-Metallen entfallen bei anderen Prothesen zum Teil aufwendige Operationen. Diese Metalle verformen sich bei einer bestimmten Temperatur, Erschütterungsintensität oder der Berührung mit Wasser in eine vorgegebene Ausgangsform zurück. Man spricht in diesem Fall schon von 4D-Druck.

Schmuckbranche

In der Schmuckindustrie hängt der Wert des Produkts zwar sehr stark vom Materialwert ab, gleichzeitig aber auch vom Design – mehr als in vielen anderen Bereichen. Die schnellen, flexiblen Produktionsmöglichkeiten mit Hilfe des 3D-Drucks erlauben es, auf Trends zeitnah sowie auf konkrete Nachfragen zu reagieren. Das führt außerdem zu geringeren Lagerhaltungskosten. Neben Chancen für die industrielle Fertigung bieten sich solche aber auch für unabhängige Designer. Die Einstiegskosten in die Produktion sind nun viel geringer. Eine Idee kann sofort umgesetzt werden und das detaillierter und komplexer als zuvor. 

Ist der 3D-Druck für Anleger interessant?

Es wird von einer neuen industriellen Revolution gesprochen und bei so vielen Vorteilen und neuen Möglichkeiten ist dies auch durchaus vorstellbar. Kein Wunder, dass Geldanleger da hellhörig werden. Doch die ersten Investoren wurden enttäuscht. Der 3D-Drucker ist noch längst nicht so weit verbreitet, wie es ihnen prophezeit wurde. Für viele Privatleute zu teuer, setzen diese oft höchstens in sogenannten FabLabs ihre Pläne um. Dennoch haben die Aktien der großen 3D-Druckerhersteller seit Börsengang um 100 bis 300 Prozent zugelegt. Allerdings sind die Kurse bereits wieder rückläufig, denn derartige Druckerhersteller wenden sich an den Endkunden, nicht an die Industrie. Diese hat interessante Firmen bereits aufgekauft oder sie befinden sich in Privatbesitz. Daher können Anleger sich auch einfach auf die Hauptprofiteure der 3D-Technik konzentrieren. Das sind Folgende:

  • Etwa 20 Prozent der industriell genutzten 3D-Drucker gehen an die Automobilbranche.
  • Im Bereich Raum- und Luftfahrt werden sie vor allem eingesetzt, um Gewicht zu sparen, da Teile nun nicht mehr aus mehreren Stücken zusammengesetzt werden müssen, sondern als eines gedruckt werden.
  • Die Chemieindustrie stellt die Rohstoffe für den 3D-Druck bereit.
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