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XYZ-Printing entwickelt 3D-Foodprinter

Auf der IFA 2015 wird zudem der neue 3D-Drucker Da Vinci 1.0A Pro vorgestellt
 

Auf der heute beginnenden IFA in Berlin präsentiert der amerikanische Hersteller XYZ-Printing einen neben einem 3D-Foodprinter (links) auch neue Modelle der "klassischen" 3D-Drucker, wie etwa den Da Vinci 1.0A Pro (rechts im Bild).

Plätzchen oder doch lieber Kuchen? Der amerikanische Hersteller XYZ-Printing hat einen 3D-Foodprinter entwickelt, der auf Basis des Extrusions-Verfahrens Lebensmittel in jeder gewünschten Form druckt. Das "Drucksystem" wird erstmals auf der heute beginnenden IFA 2015 in Berlin (bis 9. September) gezeigt. Im Gepäck hat das Unternehmen zudem den neuen 3D-Drucker Da Vinci 1.0A Pro, den nun WLan-fähigen Da Vinci Junior sowie neue 3D-Handheld-Scanner und humanoide Roboter und Serviceroboter von XYZ-Robot.

Bei dem neuen 3D-Foodprinter ist es ähnlich wie bei "normalen" 3D-Druckern: Über eine laut Hersteller intuitiv bedienbare Bildschirmanzeige können Nutzer vorab ein festgelegtes Design wählen, ein neues aus dem Internet importieren oder eine Vorlage ihrer Wahl per USB-Anschluss hochladen. In Sachen Druckmaterialien arbeite XYZ-Printing nach eigenen Angaben eng mit Lebensmittelspezialisten zusammen. Derzeit sollen sich beispielsweise Plätzchen, Pizzen und Kuchendekorationen drucken lassen. Und nach Druckphase heißt es laut XYZ-Printing nur noch: backen und genießen. 

Weitere 3D-Drucker im Gepäck

Neben seinem 3D-Foodprinter, dessen Namen bisher noch nicht bekannt ist, stellt XYZ-Printing auf der IFA auch noch weitere Neuheiten vor. So soll der neue Da Vinci 1.0A Pro auch mit Filamenten von Drittanbietern kompatibel sein, wodurch Anwender nun je nach Objekt flexibel in der Wahl des Materials sind. Zudem verfüge der Da Vinci 1.0A Pro über ein automatisches Filament-Nachfüllsystem, das das Einsetzen von Filament-Kassetten erleichtern soll. Um ungewollte Warping-Effekte zu minimieren, verteile das Druckbett aus Aluminium die Hitze gleichmäßig und mit dem optionalen Laser-Gravierer, der sich an der Düse befestigen lässt, können auch Materialien wie Holz, Leder oder Pappe personalisiert werden.

Der kompakte 3D-Drucker Da Vinci Junio Wifi ist, wie der Name bereits andeutet, dank eines Updates nun auch WLAN-kompatibel. Die so genannte "XYZ-App" kann aufs Tablet, Smartphone oder auf den PC heruntergeladen werden und verbindet sich, wie der Hersteller erklärt, mit der 3D-Kunstwerkesammlung von XYZ-Printing. So habe der Nutzer uneingeschränkten Zugriff auf tausende 3D-Modelle, die sich kabello direkt an den 3D-Druck übermitteln und produzieren lassen.

Vom Scanner zum Roboter

XYZ-Printing wird auf der IFA in Berlin darüber hinaus den neuen "XYZ 3D-Handheld-Scanner" vorstellen. Er ist mit der Intel-Real-Sense-Technologie ausgestattet und besitzt daher eine besonders hohe Scan- und Verarbeitungsgeschwindigkeit bei 3D-Scans. Der 3D-Handheld-Scanner lässt sich nach Aussage des Herstellers an der Rückseite von Tablets, Laptops oder eines anderen Gerätes mit USB-2.0-Schnittstelle befestigen. Die mit dem kompakten Scanner erfassten Objekte sollen sich nachträglich bearbeiten und auch alle Drucker des Herstellers senden lassen.

Ebenfalls zum ersten Mal in Europa werden die humanoiden Roboter und Serviceroboter von XYZ-Robot sein, die einen einfachen Einstieg in die Welt der Roboter bieten sollen. Die Modelle lassen sich laut Hersteller zusammenbauen, das Gehäuse nach eigenem Geschmack entwerfen und die Bewegungen programmieren. Mit dem "Smart Service-Robot" wird auf der IFA auch ein neuer Serviceroboter präsentiert. Ausgestattet mit Navigations-, lnternet-of-Things-, Mapping- und Überwachungsfähigkeiten soll dieser Roboter Nutzer mit ihrem Zuhause verbinden, unabhängig davon, wo diese sich gerade befinden.

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