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Herma meldet Umsatzsteigerung für 2012

Geschäft mit Etikettiermaschinen soll ausgebaut werden
 

„Alles in allem sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2012 angesichts der Rahmenbedingungen sehr zufrieden“, die Herma-Geschäftsführer Sven Schneller (links) und Dr. Thomas Baumgärtner.

Die Herma-Gruppe hat 2012 nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz erzielt: Erlöse in Höhe von 245,6 Mio. Euro entsprechen einem Plus von 3,5 Prozent gegenüber Vorjahr (237,2 Mio. Euro). Damit habe das Unternehmen das konjunkturelle Potenzial bestmöglich ausgeschöpft. Die wirtschaftliche Erholung des für Herma wichtigen Euro-Raums lasse länger auf sich warten, als  abzusehen war, erläuterten die Geschäftsführer des auf Selbstklebetechnik spezialisierten Unternehmens, Sven Schneller und Dr. Thomas Baumgärtner.

Im Ausland habe das Unternehmen um 8,3 Prozent zugelegt. Die Binnennachfrage der stark exportorientierten deutschen Industrie habe sich allerdings insbesondere in den beiden letzten Quartalen deutlich abgeschwächt: Im Inlandsgeschäft verzeichnete das Geschäft mit Haftmaterial, Etiketten und Etikettier­maschinen in der Summe dadurch einen Rückgang von 1,9 Prozent. Die Exportquote erhöhte sich in der Folge auf nun 55,2 Prozent (im Vorjahr: 52,8 Prozent). „Alles in allem sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2012 angesichts der Rahmenbedingungen sehr zufrieden“, sagten die beiden Geschäftsführer. Im Zusammenspiel mit einer sich abzeichnenden leichten Belebung der Wirtschaft im Euro-Raum halten Schneller und Dr. Baumgärtner ein Umsatzwachstum von sechs Prozent im laufenden Geschäftsjahr für realistisch.

Im Geschäftsbereich Haftmaterial stieg der Umsatz von 130,8 Mio. Euro im Vorjahr um 7,0 Prozent auf jetzt 140,0 Mio. Euro. Getragen wurde der neuerliche Wachstumsschub laut Herma unter anderem von Produkten mit Mehrschichttechnologie.

Der Geschäftsbereich Etiketten sei hingegen besonders anfällig für Schwankungen gewesen. 2012 schlug sich das in einem Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf jetzt 74,5 Mio. Euro (im Vj.: 77,0 Mio. Euro) nieder. Das Geschäft mit Office- und Consumer-Produkten, von dem traditionell wenig Wachstumsimpulse ausgingen, sei durch das massive Vordringen von Billig- und Handelsmarken weiterhin unter Druck. Dafür sei es gelungen, das Geschäft mit großen Versendern weiter auszubauen. Bei den Industrieetiketten habe sich die Schwäche der Exportmärkte in der Zurückhaltung der deutschen Etikettenabnehmer niedergeschlagen. „Ein guter Auftragsbestand und ein wachsendes Geschäft mit internationalen Konzernen geben jedoch Anlass zu vorsichtigem Optimismus“, so die Geschäftsführer.

Der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen konnte 2012 das Umsatzniveau des Vorjahres vor allem dank eines starken Exportgeschäfts um 5,9 % ausbauen. Die Erlöse beliefen sich auf 31,1 Mio. Euro (im Vj.: 29,4 Mio. Euro). Unter neuer personeller Führung nahm der Geschäftsbereich zudem eine Reihe von Projekten in Angriff, „die die Umsetzung der ambitionierten Wachstumsstrategie sicherstellen sollen“, sagten Schneller und Dr. Baumgärtner. Dazu zählen unter anderem die noch engere länderübergreifende Verzahnung einzelner Herma-Gesellschaften und Vertriebspartner, der Ausbau des Service-Angebots sowie die weitere Automatisierung von Montageprozessen.

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