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Download: UV-Trocknung im Bogenoffsetdruck

eDossier gibt über die Vorteile und Grenzen der modernen UV-Trocknung Aufschluss
 

Die modernen UV-Trocknungsverfahren finden immer mehr Anwendung im Verpackungsdruck oder für Druckveredelungen.

Die Aushärtung von Druckfarben spielt eine immer wichtigere Rolle in der Druckproduktion. Denn je schneller die Druckfarben trocken sind, umso schneller können die Bogen weiterverarbeitet werden. Besonders im Verpackungsdruck werden daher häufig UV-Druckfarben und UV-Lacke eingesetzt.

Alle großen Hersteller von Bogenoffsetdruckmaschinen bieten für die UV-Trocknung verschiedene Lösungen unter den Namen LE-UV, HR-UV oder H-UV an. Dank dieser modernen Trocknungsverfahren für UV-Druckfarben und UV-Lacke kann nicht nur die Produktivität einer Druckerei erhöht, sondern auch – gegenüber der konventionellen UV-Trocknung mit Quecksilberdampflampen – Energie eingespart werden. Über die verschiedenen UV-Trocknungsverfahren gibt das eDossier „UV-Trocknung im Bogenoffsetdruck“ Aufschluss. Das achtseitige PDF-Dokument kann für 9,90 Euro im print.de-Shop heruntergeladen werden.

Vorteile und Grenzen der neuen UV-Trocknungsverfahren im Bogenoffsetdruck

Da die Aushärtung der UV-Druckfarben mittels Quecksilberdampflampen sehr energieintensiv und teuer ist, haben Druckmaschinenhersteller wie die Heidelberger Druckmaschinen AG, KBA und Komori längst neue Technologien für die UV-Trocknung entwickelt: LE-UV, HR-UV, H-UV, LED-UV und Inert-UV heißen die Alternativen zur konventionellen UV-Trocknung mit Quecksilberdampflampen. Wo die Vorteile, aber auch die Grenzen der neuen Technologien liegen, erklärt das eDossier „UV-Trocknung im Bogenoffset“. Laden Sie es sich jetzt herunter!

Funktionsweise von LE-UV, LED-UV, HR-UV, H-UV und Inert-UV

Wie die modernen UV-Trocknungsverfahren  im Detail funktionieren soll das eDossier „UV-Trocknung im Bogenoffsetdruck“ erklären. Dabei werden auch Stichworte wie Energieverbrauch, Ökologie, Anwendungsmöglichkeiten, Druckfarben und Lacke angesprochen. Eine besondere Beachtung finden die neuen UV-Trocknungsverfahren im Bereich Verpackungsdruck und Veredelung. Ein Praxisbeispiel gibt nicht nur Einblicke in eine reale Druckproduktion, sondern schließt das eDossier auch stimmig ab. Wer mehr über das Thema „UV-Trocknung im Bogenoffsetdruck“ wissen möchte, sollte sich das gleichnamige eDossier gleich herunterladen. 

Das eDossier im Überblick: 

Umfang: 8 Seiten
Inhalt:

  • HR-und Inert-UV: Entwicklungen von KBA
  • Energiespareffekte erzielen mit LE-UV von Heidelberg
  • Das sind die Merkmale von Komoris H-UV
  • Druckveredelung: LED-UV-Trocknung in der Praxis

Preis: 9,90 Euro

Alles über die UV-Trocknung im Bogenoffsetdruck erfahren Sie im achtseitigen eDossier, das für 9,90 Euro im print.de-Shop heruntergeladen werden kann.

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Leserkommentare (2)

Bernhard Tokarski Senser Druck Augsburg | Donnerstag, 17. Dezember 2015 15:16:04

UV LED Farben und Druckmaschinen

UV-LED Drucken - Der ökologische Rückschritt

UV Druck – Einige Druckereien, auch in Augsburg, werfen ihre ökologischen Fortschritte über Bord – Plastik statt Öko-Farbe - auch Online-Druckereien nützen diese umweltschädliche Technik

Senser Druck bietet seit 2006 chemiereduzierte (z.B. IPA-frei), klimaneutrale, mit Bio-Farben und Ökostrom produzierte Drucksachen an. 2006 war klimaneutrale Produktion in der Branche nahezu unbekannt, Recyclingpapier weitgehend ungenutzt, Ökostrom viel zu teuer und IPA Isopropylalkohol ist in vielen Druckereien noch heute unverzichtbar.

Das haben wir alles mit viel Engagement geändert!

Nach unseren ersten Erfolgen und Kundenanfragen nach ökologischen Drucksachen, wollten sich viele Druckereien FSC-zertifizieren, hatten Recyclingpapiere ins Angebot aufgenommen und boten klimaneutrale Drucksachen an. Eine an und für sich gute Entwicklung scheint sich aber nun als reines Marketing, ohne entsprechendes Engagement zu offenbaren. Seit etwa 3 Jahren werden viele Druckmaschinen in Deutschland in der Variante für den UV-Druck neu angeschafft und damit geworben, dass man damit Naturpapiere exzellent bedrucken kann. Das klingt doch ganz nach Natur und Ökologie.

Völlig falsch: In der UV-Technologie werden spezielle Druckfarben mit sogenannten Fotoinitiatoren verwendet, damit sie unter dem UV-Licht (die Druckmaschine hat einen zusätzlichen UV-Trockner) sofort reagieren können und härten. Es findet eine Polymerisation statt. Die Farben sind vor der Härtung gesundheitsschädlich und es müssten alle, die damit in Kontakt kommen, Schutzkleidung mit Handschuhen und Brille tragen. Farbabfälle müssen als Sondermüll entsorgt werden. Auch Altpapier wird damit, statt zum wiederverwendbaren Rohstoff, zum Sondermüll da es kaum de-inkt werden kann. Die gehärtete Farbe kann mit Plastik verglichen werden. Die Maschinenhersteller der neuen LED-Technologie werben auch mit einer guten CO2-Bilanz – lassen Sie sich nicht täuschen, Atomkraftwerke haben auch eine gute CO2-Bilanz.

Zudem wirbt die Druckmaschinen-Industrie noch mit dem Begriff LE-UV-Technologie. LE steht dabei für «Low-Energie» (tiefer Energiebedarf). Dieser Energiebedarf ist aber alles andere als tief. Die Trocknungsenergie, eben diese UV-Strahlen zur Polymerisation, wird dem Druckprodukt zusätzlich zugeführt. Das LOW bezieht sich nur auf den schon länger bekannten konventionellen UV-Druck, der mit noch wesentlich höherer Energie betrieben wird.

Diese umweltschädliche Entwicklung macht Senser selbstverständlich nicht mit. Wir drucken seit eh und je mit Farben aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen, alkoholfrei und chemiereduziert, mit Ökostrom und nehmen ein paar Stunden längere Trocknungszeiten in Kauf. Ökologie ist bei Senser Druck Engagement , Überzeugung und Leidenschaft, nicht Marketing und Verkaufsstrategie.

Bernhard Tokarski, Senser Druck GmbH Augsburg
www.ingede.de/ingindxd/presse/pm1501.html
http://dp.bgetem.de/pages/service/download/medien/BG_205_DP.pdf

Axel Fischer | Freitag, 06. März 2015 16:06:02

UV-gehärtete Farben sind derzeit nicht deinkbar, für das Recycling ungeeignet

Das Thema UV-Härtung hat im letzten Jahr an Bedeutung gewonnen, vor allem unter dem Aspekt "Low Energy Fusing". Übersehen wird dabei leider, was schon immer das Problem der UV-härtenden Farben war: Sie lassen sich beim Papierrecycling nur unzureichend entfernen und führen zu bunten Sprenkeln im Recyclingpapier. Deshalb muss UV-Makulatur in der Druckerei getrennt von übriger Makulatur erfasst werden; sie darf nicht ins grafische Altpapier gelangen, sondern muss beispielsweise als Wellpappenrohstoff eingesetzt werden.

Natürlich ist aus diesen Gründen ein mit UV-härtenden Farben gedrucktes Produkt für keinerlei Umweltzeichen qualifiziert.

Haben Sie Fragen zum Thema Deinkbarkeit? Besuchen Sie unsere Webseite www.ingede.com oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Axel Fischer
Internationale Forschungsgemeischaft Deinking-Technik e. V.
(INGEDE)
info@ingede.com

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