Einstiegsmodelle machen Offsetdruckern den Großformat-Digitaldruck schmackhaft


Der Jeti 3020 Titan von Agfa Graphics ist nun mit einer Flachbett-zu-Rolle-Option ausgestattet. Der Anwender kann aus zehn verschiedenen Konfigurationen wählen: von der CMYK-Variante mit 16 Druckköpfen bis zur 48-Druckkopf-Variante für CMYK plus Orange und Grau.

Nach unten erweitert wurde auch die Anapurna-Familie: Mit der Anapurna M1600 hat Agfa eine 1,6-m-Version seiner M2050 vorgestellt, die mit sechs Druckköpfen (CMYK mit einer Tröpfchengröße von 12 pl und zwei Weiß-Druckköpfen mit 42 pl) arbeitet und die Möglichkeit zum vor- oder nachherigen Weißdruck bietet. Sie verfügt über vier Druckmodi: dem Express-Modus, zwei Poster-Modi und einen High-Quality-Poster/Foto-Modus. Die Auflösungen liegen dabei zwischen 720 x 360 dpi und maximal 720 x 1440 dpi, während die Geschwindigkeiten zwischen 7 und 46 m2 /h erreichen. Die in diesem System neu verwendete Weißtinte „M G3 White“ kann zudem gedehnt und geknittert werden, ohne Spuren davonzutragen.

Bei dem neuen Jeti 5048 UV XL handelt es sich um einen 5 m breiten Rolle-zu-Rolle-Drucker, der wahlweise mit einer Tröpfchengröße von 50 oder 80 pl betrieben werden kann. 48 Druckköpfe sollen dafür sorgen, dass die 80-pl-Version Druckgeschwindigkeiten von 132 m2 /h im High-Quality-Modus, 175 m2/h im Produktionsmodus und 273 m2 /h im Express-Modus erreicht. Standardmäßig ist laut Agfa auch eine Vakuumplatte für den sicheren Einsatz von dünnen Materialien integriert. Das System ist speziell für Außenanwendungen wie Gebäudeverkleidungen oder POP-Grafiken entwickelt worden.

Agfa Graphics hat zudem seine Jeti 3020 Titan um die neue FTR-Option erweitert (Flachbett-zu-Rolle). Dank ihr lassen sich nun auch Rollenmaterialien mit dem Drucksystem verarbeiten. Die bedruckbare Fläche beträgt im Flachbettdruck 3,15 x 2,02 m, beim Rollendruck sind bis zu 100 oder 50 m lange Rollen mit einem maximalen Durchmesser von 45 cm verarbeitbar. Die Anwender haben zudem die Möglichkeit, zwischen zehn verschiedenen Konfigurationen des Jeti Titan zu wählen: von der Variante mit 16 Druckköpfen für CMYK bis zur 48-Druckkopf-Version mit CMYK mit Orange und Grau.

Einstiegsmodelle sind aufrüstbar

Auch der italienische Hersteller Durst hat das Potenzial des Einstiegssegmentes entdeckt und seit kurzem den  Omega 1, der mittels Graustufendruckköpfen eine Auflösung von 1728 dpi bei einer Leistung von bis zu 35 m2 /h liefert, und mit den optionalen Prozessfarben Orange und Violett, Grau, Light Cyan und Light Magenta einen erweiterten Farbraum abdeckt. Die Druckbreite erreicht maximal 1,6 m; die Stärke der Substrate darf bis zu 5 cm betragen. Neben diesem Einsteigermodell hat der Hersteller nun auch eine niedrigere Version seiner Rho 1000 vorgestellt. Der UV-Serienplattendrucker Rho 1000 L erreicht laut Hersteller bis zu 380 m2 /h, kann sowohl Platten- sowie Bogen- und Rollenware verarbeiten und lässt sich in bestehende Produktionsabläufe in Sieb- und Offsetdruckereien integrieren. Die maximale Medienbreite ist mit 2500 mm, die Länge mit bis zu 1600 mm angegeben. Mit der Rolle-zu-Rolle-Option kann der Rho 1000 L auch bis zu 600 kg schwere Rollenmaterialien verarbeiten, die einen maximalen Durchmesser von 60 cm haben. Zudem stehen optional eine Weißdruck-Funktion oder die beiden zusätzlichen Prozessfarben Orange und Violett zur Verfügung. Bei Bedarf lasse sich die Druckgeschwindigkeit des Systems um 30 Prozent aufrüsten. Damit erreiche es schließlich das Niveau der Rho 1000.
Welche neuen Systeme Hersteller wie HP, Océ und Fujifilm auf der Fespa Digital in Hamburg vorgestellt haben, lesen Sie in den nächsten Ausgaben des Deutschen Druckers.

Erschienen in DD 20/2011

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