Mit Inline-Folienapplikation weniger Prozess-Schritte nötig


Schemazeichnung einer Roland 700 Hiprint mit Doppellackmodul und Roland Inline-Foiler Prindor.

Die Folie wird nur an den benötigten Stellen aufgetragen. Zusatzkosten für teure Prägeformen, wie beim Heißfolienverfahren, entfallen ebenso wie zusätzliche externe Produktionsschritte. Die Kaltfolie kann inline verarbeitet werden. Dadurch reduziert sich die Zahl der Fertigungsschritte in der Prozesskette und der Auftrag kann schneller ausgeliefert werden. Im Vergleich zur Heißfolienprägung können mit der Kaltfolienapplikation feinste Linien und Elemente dargestellt und realisiert werden. Eine Eigenschaft, die sich im Verpackungsdruck beim Integrieren von Sicherheitselementen bewährt hat.

Außerdem ist aufgrund dessen, dass Kaltfolie im Gegensatz zur Heißfolienprägung ohne Hitze auskommt, nicht mit Materialverzug zu rechnen. Jedoch gibt es dabei etwas zu beachten, was im nächsten Abschnitt dargestellt wird. Die Druckwerke können als ganz normale Druckwerke genutzt werden, wenn keine Folienapplikation erfolgt. Das Umrüsten benötigt lediglich wenige Handgriffe. Der Inline-Foiler Prindor ist für die Roland 500 ebenso als Upgrade erhältlich wie er für die Baureihen der Roland 700 Hiprint ab 2004 nachrüstbar ist.

Reproduzierbare Qualität. Mit dem Kaltfolienapplikationssystem können Vollflächen, feinste Details und Strichelemente sowie Rasterflächen dargestellt werden. Volltonflächen sind im Vergleich zur Heißfolienprägung etwas weniger brillant, da der Hitzeeinfluss (aufbügeln) wegfällt. Rasterflächen sind bis zu einer Rasterweite von 60 l/cm (150 dpi) qualitativ hochwertig darstellbar.

Abhängig von eingesetzter Kaltfolie und Bedruckstoff werden Flächendeckungen von 20 – 80 % sehr gut wiedergegeben. Feine Linienelemente (0,25 pt), Schriften (4 pt) und Details können ebenfalls in anspruchsvoller Qualität und hoher Randschärfe dargestellt werden. Nachträgliches Prägen der folienveredelten Bogen in einem zweiten Durchgang ist möglich.

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