In den Umschlag und zur Post


FPi 6500 heißt das Topmodell von Francotyp Postalia zur Verarbeitung verschiedener Formate und Umfänge.

Zwei weitere Systeme heißen BB 700 und BB 700 Pocket. Die BB 700 eignet sich besonders zum Einsatz in Service-Büros für die Verarbeitung von Telefonrechnungen, Kontoauszügen, Versicherungspolicen oder anderen sensiblen Applikationen. Auch bei professionellen Direct-Mail-Anbietern oder in Unternehmen mit viel Korrespondenz verrichtet das schnellste Multiformatsystem (bis zu 16000 Kuverts pro Stunde) seine Dienste. Die Maschine verarbeitet Formate von C6/DL bis B4 in einer Gesamtstärke bis 15 mm. Mit der BB 700 lassen sich Mailings selektiv Beilagen hinzufügen, auf Wunsch auch mehrfach personalisiert. Die BB 700 Pocket hingegen kuvertiert Großauflagen von persönlichen und vertraulichen Dokumenten. Mit ihrem Sicherheitsstandard ist sie speziell für Finanz- und Versicherungsdienstleister konzipiert, die ihre umfangreiche Korrespondenz selbst versenden. Zudem eignet sie sich für Direct- Mail-Anbieter und Service-Büros, die im Kundenauftrag kuvertieren.

Francotyp Postalia. Das Unternehmen in Birkenwerder bei Berlin bietet mit den Modellen FPi 4500 bis FPi 6500 drei Systeme an, die sich für den Einsatz in Druckereien oder Lettershops eignen. Das Kuvertiersystem FPi 4500 ist kompakt gebaut und konzipiert für ein mittleres Postaufkommen und die Verarbeitung der Formate C6, C6/5 oder C5 geeignet. Es verarbeitet bis zu 3600 Briefe pro Stunde beziehungsweise ein Monatsvolumen von 40000 Briefen. Mit dem System ist die Beifügung von Antwortkarten, Flyern oder Rückumschlägen möglich, zudem lässt sich für die Herstellung eigener Flyer nur die Falzfunktion nutzen. Zahlreiche Optionen erweitern die Fähigkeiten des Systems. Einige Beispiele: Die Strichcode-Lesung (OMR) erlaubt eine selektive Beilagenzuordnung und eine Blattfolgeprüfung. Fill&Start misst automatisch Kuvert- und Dokumentgrößen und nimmt die richtigen Einstellungen vor. Bis zu drei Zuführstationen erlauben die Zuführung von Beilagen unterschiedlicher Formate. Das FPi 5500 bewältigt bis zu 4000 Briefe pro Stunde (60000 Briefe pro Monat) und verarbeitet Formate von C5 bis C6 inklusive DIN lang für Sendungen bis zu zehn Blatt, Mailings mit und ohne Beilagen, Rechnungen und personalisierte Sendungen. Das Modulsystem erlaubt zudem Erweiterungen von zwei auf sechs Stationen.

Zu den Optionen zählen beispielsweise Automatik und Spezialstationen für verschiedenartige Dokumente sowie stärkere oder besonders beschichtete Papiere, über eine Multisheet-Funktion lassen sich aus beliebigen Stationen bis zu zehn Blatt vom Stapel abziehen, sammeln, falzen und kuvertieren. Hinzu kommen Funktionen wie OMR, verschiedene Falzarten oder eine halbautomatische Kuvert-Justierung. Das derzeitige Top-Modell FPi 6500 verarbeitet bis zu 4300 Briefe pro Stunde und bietet über die Leistungen der FPi 5500 hinaus einen Powerstacker, ein flexibles Aussteuerungsmodul, das die kuvertierte Post nach individuellen Vorgaben sortiert. Es arbeitet mit einer Schuppenanlage, einem speziellen Kuvertfeeder für die automatische Auffüllung von Kuverts in die Kuvertiermaschine sowie einem Versafeeder für das Zuführen von Broschüren oder dickeren Dokumenten in den Dokumentenfluss. 

Hefter Systemform. Beim Kuvertiersystem SI 4000-P von Hefter Systemform (Prien am Chiemsee) handelt es sich um ein kompaktes, modulares und flexibles Kuvertiersystem, bestehend aus verschiedenen Komponenten. Ein Towercollator/ -feeder (für Mehrfachabzug) – inklusive Mailfeeder – ist mit sechs Stationen für Dokumente, Bei­lagen und so weiter sowie einer zusätzlichen Bookletfeederstation für den Einzug von Broschüren oder Zeitschriften bis zu einer Dicke von 8 mm ausgestattet. Ihm folgt ein Mehrfunktionsfalzwerk mit drei Falztaschen, einem so genannten Bypass, etwa für Broschüren, die nicht gefalzt werden sollen, und einem Aussteuerfach. Die eigentliche Kuvertiereinheit eignet sich für Kuvertformate von DL bis B4, wobei in ein C4-Kuvert bis zu 60 Blatt und/oder 12 mm Fülldicke kuvertiert werden können. Diese Einheit kann auch halbautomatisch arbeiten, wenn – auch zusätzlich – manuell zugeführt werden soll. Die maximale Kuvertiergeschwindigkeit liegt laut Hefter Systemform bei 3600 Takten pro Stunde bei einer Schuppenbandablage, die eine saubere Ablage der Kuverts ermöglichen soll. Die Umschläge können dann auch beim arbeitenden System aus der Ablage entnommen werden. Das System wird über ein großes Display gesteuert oder optional über einen Touch­screen. Alle wichtigen Funktionen werden vor dem Start eines Jobs vom System abgefragt. Die Jobs können abgespeichert werden und sind damit immer einsatzbereit. Das System verfügt über eine Steuercode-Lesung, das heißt die erste Zuführstation des Towers kann optional einen OMR-Code lesen. Laut Hefter Systemform ist die Steuerung des Systems über Barcode in Vorbereitung. Für große Volumina gibt es optional einen Autoloader und Powerfeeder für bis zu 5000 Blatt. Dieses Modul erkennt OMR-, Barcode- und Datamatrix-Steuercodes. Das SI 4000-P verfügt über Schrittmotoren, die für eine sehr lange Lebensdauer sorgen sollen. Es ist für bis zu 250000 Kuvertierungen pro Monat ausgelegt und eignet sich somit für kleinere und mittlere Druckereien und Dienstleister sowie größere Hauspoststellen oder als Back-up-System für große Dienstleister.

Dienstleister – Partner für die kreative Umsetzung 

Erik van der Wehl, Geschäftsführer der Firma Mailing Spezialist (Bonn), zu Trends im Mailingbereich: „Ich glaube, dass in einem hart umkämpften Umfeld, wie es zurzeit in allen Bereichen stattfindet, Direct Mailing und Transpromo für viele Unternehmen die effektivste Art sind, den Kunden persönlich und direkt anzusprechen, so dass dieser sein Interesse an dem Unternehmen bekunden und auf die Werbebotschaft (über den Response) reagieren kann. Deshalb glaube ich, dass diese Art der offensiven Kommunikation ihre Existenzberechtigung behält und ausbaufähig ist. In einem un­ruhigen Umfeld sehe ich die Chance, mit unseren Möglichkeiten und der Erfahrung in der Papierweiterverarbeitung, den Unternehmen beiseite zu stehen, um die technische Umsetzbarkeit von kreativen Ideen zu gewährleisten.“

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