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Auf mehreren Kanälen kommunizieren und dadurch Mobilität gewährleisten

Viele Informationen, die es in Form von Druckerzeugnissen gibt, sind mittlerweile auf der Homepage zu finden.

Öffentlicher Personennahverkehr. Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) koordiniert den öffentlichen Personennahverkehr in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und in den angrenzenden Landkreisen. Um den Fahrgästen Informationen wie etwa Fahrzeiten möglichst schnell und unkompliziert zukommen zu lassen, nutzt er klassische Druckerzeugnisse, orientiert sich aber auch immer mehr Richtung Online und mobile Informationsquellen.

Informationsquellen. Eines der traditionsreichsten Produkte des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) ist der Jahresfahrplan, der jeden Dezember neu herauskommt. Das in Buchform gehaltene Nachschlagewerk gibt es für alle sechs regionalen Fahrplanbereiche des VVS. Allein schon der „Klassiker“ für Stuttgart, der für alle Kunden erhältlich ist, umfasst knapp 1000 Seiten und beläuft sich auf eine Auflage von 30000 Exemplaren – die Gesamtauflage des Jahresfahrplans kommt dabei auf immerhin 60000 Exemplare. Allerdings wird dieses Printprodukt langsam zum Nischenprodukt: die Nachfrage und damit auch die Auflage ist mittlerweile sinkend.

Die Kunden suchen offensichtlich schnellere und leichter zugängliche Informationen ohne lange blättern zu müssen. Daher geht beim VVS der Trend im Bereich der Fahrplanauskunft klar zum Online-Produkt, das heißt zur elektronischen Fahrplanauskunft. Diese war ursprünglich allerdings nicht als Informationsquelle für die Kunden des VVS gedacht, sondern startete Ende der 80er-Jahre als Arbeitshilfe für die Mitarbeiter im Callcenter oder der Hotline des VVS und wurde erst mit dem Aufkommen des Internets in dieses verlagert. Neben München war Stuttgart sogar Pionier im Bereich der Online-Auskunft für seine Fahrgäste und kann mittlerweile zehn Mio. Verbindungsaufrufe pro Monat verzeichnen.

Es geht nicht ohne Print. Ein „Renner“ des VVS bei den Druckerzeugnissen sind die Mini-Fahrpläne, die es zu fast allen Linien gibt und die im handlichen DIN-A7-Format erscheinen. „Das kann man schön in die Westentasche oder in die Handtasche stecken,“ meint Horst Stammler, Geschäftsführer des VVS Stuttgart. Die Pläne erscheinen in einer Mindestauflage von einer Mio. pro Jahr und können bei Bedarf nochmals nachgedruckt werden. Ende des Jahres wird das Stadtbahn-Liniennetz reformiert – ein neuer Streckenabschnitt kommt hinzu – dann wird die Auflage sogar nochmals kräftig aufgestockt. Dieser Mini-Fahrplan sei, so Stammler, für regelmäßige Nutzer bequemer, als die entsprechenden Informationen im Internet abzurufen.

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