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Auffallen im Anzeigenallerlei

Kombination aus zwei Sonderwerbeformen: Beiersdorf bewarb in der „Brigitte“ ein Pflegeprodukt von Nivea Visage mit einem Doublecover und einer Warenprobe.

Ad Specials erfüllen alles, was ein erfolgreiches Werbemedium braucht. Das beweisen einmal mehr aktuelle Studien. Dennoch kommen Sonderwerbeformen – noch – relativ selten zum Einsatz. Kreative und mutige Werber können also aus dem Vollen schöpfen.

Nicht zu fassen: Videos in der Zeitung! Ziemlichen Wirbel verursachte Anfang September ein Werbevideo von Pepsi Cola in der
US-amerikanischen Zeitschrift „Entertainment Weekly“. Eins war bei diesem so- genannten Ad Special garantiert: höchste Aufmerksamkeit – und nicht nur seitens der Magazin-Leser.

Aus dem Rahmen fallen Keine Frage: Anzeigen mit außergewöhnlichen Formaten fallen noch mehr auf. Es muss ja nicht gleich der Werbespot zwischen den Zeilen sein. Aufgeklebte Postkarten, Handy-Codes zum Abfotografieren, die legendären Pröbchen oder einfach nur ein Format, das aus dem (Layout-)Rahmen fällt – das allein schon kann genügen, um ins Auge des Lesers und Betrachters zu fallen und dessen Verweildauer auf der Werbebotschaft zu erhöhen. Das bewiesen schon bisherige Studien. Aber wie wirken die augenfälligen Werbebotschaften auf den Empfänger? Was lösen sie aus? Lohnt sich das, solche Anzeigenformate in einer Publikation zu schalten? Antworten liefert nun die aktuelle Studie „Ad Specials. Print mit allen Sinnen“, die der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger VDZ (Berlin) bei den Berliner Marktforschern Eye Square in Auftrag gegeben hat. „Ad Specials besitzen für die Konsumenten einen deutlichen Mehrwert gegenüber klassischer Werbung“, fasst Holger Busch, Geschäftsführer Marketing Anzeigen im VDZ, die Erkenntnisse zusammen, „sie sind ein großartiges Sprungbrett für kreative, erfolgreiche Markenkommunikation. Sie überraschen und inspirieren, sie stärken Markenimages und setzen wichtige Kaufimpulse.“

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