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Zeitungen: Crossmediale Anzeigenkampagnen im Trend

Norbert Ohl

Branchendialog. Auf den 9. Kundentagen der PPI Media GmbH in Hamburg wurde der Blick nach vorne gerichtet. Unter anderem: Wie werden Print- und Online geschickt verknüpft?

Etwa 150 Fachleute aus der Zeitungsbranche kamen auf die neunten Kundentage der PPI Media GmbH nach Hamburg, um an zwei Tagen 10 Vorträgen zu lauschen. Dabei wurde ein Ereignis typisch nordisch zurückhaltend erwähnt: PPI Media feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. 1984 wurde die Pape + Partner Informationssysteme GmbH gegründet. 1995 splittete sich das Unternehmen in die PPI Media und in die PPI, die als Spezialist für Banken und Versicherungen unterwegs ist. Seit 2002 gehört PPI Media mehrheitlich zu Manroland, Minderheitengesellschafter sind Peter Pape sowie die heutigen Geschäftsführer Martin Ruhle (Bereich Technik) und Norbert Ohl (kaufmännischer Bereich).

Stabiles Fundament. Stolz ist man bei PPI Media, die Finanzierung der Firma nie von Krediten abhängig gemacht zu haben. Gerade in wirtschaftlich schwierigen „Tagen wie diesen" zahle sich diese Strategie aus, so Geschäftsführer Norbert Ohl in seiner Begrüßungsansprache. 160 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 19 Millionen Euro. Das Unternehmen brüstet sich damit, dass etwa 80 % aller Tageszeitungen mit Produkten von PPI Media produziert werden – allerdings auf die Auflage bezogen, nicht auf die Anzahl der Titel. Ganz ohne Blessuren geht es aber auch bei PPI Media nicht. Das Vordringen in den Markt der Redaktionssysteme ist vorerst gestoppt, die Weiterentwicklung des noch jungen Produktes »Felix« wurde eingestellt. Als Grund wird genannt, dass man mit den schnellen Änderungen im Redaktionsumfeld nicht mithalten konnte, vielleicht hat man aber auch schlicht zu wenig Käufer im engen Markt der Redaktionssysteme finden können. Das erarbeitete Know-how sei aber nicht umsonst gewesen, wichtige Teile sind in die Anzeigenlösungen eingeflossen.
Die Vorträge auf den Kundentagen waren gespickt mit Erfolgsberichten von Zeitungshäusern, die auf PPI-Produkte setzen. Es wurde aber auch deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Verlag und Softwarehaus ist, denn viele Anregungen und Forderungen kommen aus der Praxis, wie das neue Produkt Adinvent (Adx) zeigt.

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