Die drei wichtigsten Themen


Die drei wichtigsten Themen für 2011  

Ulrich Heinemann, FDI

"Konvertierungshoheit behalten"

iBook, iPad und alle anderen Formen von digitalen Lesemöglichkeiten erfordern unsere volle Aufmerksamkeit. Dabei ist es unwesentlich, welche davon sich in der Zukunft als Flop oder dauerhafte Änderung der Lesegewohnheiten herausstellen werden – der Markt wird die digitale Veröffentlichung neben den Druckerzeugnissen fordern. Wir müssen die „Konvertierungshoheit“ behalten, denn wir haben die besten Ausgangsvoraussetzungen für die Umsetzung von Daten. Die Flucht aus Fachverbänden ist eine Flucht in die falsche Richtung. In Zeiten der Globalisierung wird es immer notwendiger, gleiche Interessen auch gemeinsam zu vertreten. Nicht Aufhebung der Konkurrenz, sondern Konkurrenz zu fairen und gleichen Bedingungen. Das dritte Thema ist CO2: Wenn jede denkbare Tätigkeit in den Grad der CO2-Belastung umgerechnet wird, dann wird Sinnvolles zum Ritual

Wolfgang Blumenschein, Flint Group

Umweltgesetzgebung ist im stetigen Wandel

1. Rohstoffkosten und Preiserhöhungen: Die Preissteigerungen und Lieferengpässe bei Rohstoffen für Druckfarben sind die größten Herausforderungen, denen sich die Druckindustrie derzeit stellt. Auch wenn Flint Group einen Teil der Rohstoffkostenerhöhung durch hervorragende technische Expertise abfangen kann, werden mögliche Preiserhöhungen durch die gesamte Lieferkette bis zum Endkunden weitergegeben werden müssen.
2. Innovationen und Nachhaltigkeit: Flint Group wird mehrere innovative Lösungen in den Bereichen UV-Farben, konventioneller Offset und umweltfreundliche Druckhilfsmittel auf den Markt bringen.
3. Neue Gesetzgebung: Die Umweltgesetzgebung befindet sich im stetigen Wandel. Die Entwicklung der migrationsarmen Farben wird durch die Gesetzgebung für bedruckte Lebens-
mittelverpackungen vorangebracht.

Dr. Eduard Neufeld, Fogra

Umsatz- und Kostenbetrachtung

Konkrete Themen leite ich gerne von drei Eckpfeilern ab, einer langfristigen Strategie sowie einer Umsatz- und Kostenbetrachtung:

  • Ist die Unternehmensstrategie angepasst, um in der weiterschreitenden Marktkonsolidierung bestehen zu können? Beispielsweise muss der Maschinenpark zum unternehmensspezifischen Trend bei Losgrößen, Qualitätsanforderungen und nachgefragter Wertschöpfungstiefe passen.
  • Sind die Kundengruppen nach Bedeutung gruppiert? Marktauftritt und Kundenpflege sollten auf die wichtigste Zielgruppe zugeschnitten sein, die sich konsolidierungsbedingt ändern kann.
  • Werden alle technischen Möglichkeitengenutzt, um zielgerecht und kosteneffizient zu arbeiten? Sind die Mitarbeiter dafür ausreichend geschult? Stichworte sind zum Beispiel Workflow und Datenhandling.

Jedes Unternehmen ist anders. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Behandlung der für Ihren Betrieb wichtigsten Themen.

Peter Jeschke, GC Graphic Consult

...und die Ausrichtung für 2011 steht fest!

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für 2011 lauten:

  • Einzigartige Unternehmenspositionierung: Chance Crossmedia
  • Verkaufen, verkaufen, verkaufen: Gewinner sein im Verdrängungswettbewerb
  • Industrialisierung: Effizienz pur bezogen auf Abläufe und Ressourcennutzung.

Drei Themen, drei Perspektiven, drei klare Ziele. Hinterlegt mit einem realistischen Budget – und die Ausrichtung für 2011 steht!

Friedrich Faulhaber, GUK

Verkettete Anlagenkonfigurationen

Die rasante Wiederbelebung der Wirtschaft stellt auch die Druck- und Weiterverarbeitungsbranche vor neue Herausforderungen. Sicherlich ist eine gewisse Spezialisierung ein Schlüsselthema. Als Hersteller von Hochleistungsfalzmaschinen haben wir diesen Schritt schon vollzogen. Mit reinen  Standardprodukten können wir nicht wettbewerbsfähig produzieren. Ein weiteres Thema wird die verkettete Anlagenkonfiguration sein. Das zeitraubende Zwischenlagern zwischen den Arbeitsgängen muss reduziert werden. Solche Workflow-Systeme bieten auch eine bessere Qualitätsüberwachung der Printprodukte. Wichtig ist, dass auf die Produktivität ein großes Augenmerk gelegt wird. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwender ist dabei unerlässlich.

Bernhard Schreier, Heidelberg

Wer richtig ausgestattet ist, verdient Geld

Auch im Jahr 2011 wird sich das Druckvolumen in Deutschland so entwickeln, dass Druckereien im In- und Ausland ausgelastet sind. Entscheidend für die Auftragsvergabe wird aber nicht das Druckverfahren sein, sondern, ob die gewünschte Qualität der Drucksache zu einem akzeptablen Preis geliefert werden kann. Damit Druckbetriebe dabei auch noch Geld verdienen können, müssen sie vor allem richtig ausgestattet sein: Zum einen mit dem richtigen Equipment, das hinsichtlich Produktivität und Qualität wettbewerbsfähig ist. Dies sowohl für Kleinst- und Kleinauflagen als auch für normale und große Auflagenhöhen. Zum anderen mit dem richtigen Softwarepaket und einem Workflow, der einen transparenten und optimalen Durchlauf sowie die Kalkulation und die  Abrechnung ermöglicht. Zum Dritten wird das Thema umweltgerechte Produktion eine immer größere Rolle spielen. Für all diese Herausforderungen bietet Heidelberg das umfassendste Lösungsangebot

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