Mailings ohne Fehler bei hoher Datensicherheit erstellen


Die fünf größten Direct-Mail-Drucker Großbritanniens bearbeiten Verträge im Wert von insgesamt schätzungsweise 425 Mio. Euro.

Funktionen. Zum Beispiel bei fortlaufender Nummerierung muss unbedingt gewährleistet sein, dass mehrere Inkjet-Druckköpfe parallel zueinander laufen können. Eine ähnliche Funktion des Editor GT ist die Druckbestätigung: Das System sendet Daten nacheinander an jeden Inkjet-Drucker und empfängt dann jeweils ein gesondertes Signal zurück, das den Druckbefehl und die Datenfolge bestätigt. Die Druckfolge wird sowohl über einen Hardware- als auch einen gesonderten Software-Mechanismus sichergestellt. Eine Duplizierung kann nicht eintreten. Jedem Datensatz in der Datenbank wird nach dem Druck zur Bestätigung ein Zeichen angehängt. Darüber hinaus kann über eine protokollierte Sicherheitspasswortoption die Verfolgung von erneuten Drucken ermöglicht werden.

Direct-Mail-Anwendungen. Die vom Officebereich her bekannte Inkjet-Thermodrucktechnologie setzt sich mittlerweile aufgrund der hochwertigen Ausgaben und ihres wettbewerbsfähigen Preis-Leistungs-Verhältnisses auch immer stärker in Direct-Mail-Anwendungen durch. Während eine Druckkopfeinheit eine Adresse ausdruckt, werden separate Daten an jede einzelne Thermokartusche gesandt. Dadurch besteht theoretisch die Möglichkeit, dass Daten an die falsche Kartusche gesandt werden und so eine Adresse gemischte Daten enthält. Alle darauf folgenden Adressen sind dann natürlich auch nicht kongruent. Gleichzeitig kann nur eine sehr begrenzte Anzahl von Lieferanten passende Inkjet-Thermodrucklösungen mit einem integrierten Mechanismus, der dieses Problem aus dem Weg räumt, bereitstellen. Einige marktgängige Lösungen besitzen nicht einmal die Funktion zur Druckbestätigung. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass Druckjobs nicht mehr einheitlich laufen und möglicherweise Direct-Mail-Dokumente falsch adressiert werden.

Der Inkjet Controller Editor GT von Domino Printing Sciences ist weltweit in mehr als eintausend Systemen installiert.

Der Editor GT besitzt zusätzlich eine integrierte Softwarelösung für einen Kameraabgleich, die von Kunden immer stärker nachgefragt wird. Die Funktion einer Kameralesung wird im Wesentlichen in zwei Bereichen eingesetzt: wenn bereits individuelle Objekte wie Kredit- oder Mitgliedskarten mit einem anderen Objekt abgeglichen werden müssen und wenn der Druck bestätigt und verifiziert werden muss. 

Lesen und prüfen. Durch die Inline-Integration mit dem branchengängigen Barcode, mit 2D-, OCR- oder RFID-Lesegeräten ermöglicht der Editor GT Lese-, Nachschlag- und Druck- sowie Lese- und Prüffunktionen. Beim Bedrucken eines Umschlags beispielsweise liest der Editor GT individuelle Daten – zum Beispiel die Kontonummer auf einer Kreditkarte oder einem Kontoauszug – und setzt dann die „Nachschlag“-Funktion in Gang. Der Controller sucht buchstäblich nach den entsprechenden Daten, wählt die passende Datei und extrahiert daraus die Adresse – oder andere Daten, die gedruckt werden sollen. Neben dieser Lese-, Nachschlag- und Druckfunktion kann der Editor GT auch die Daten auf zwei Objekten einfach lesen und ihre Übereinstimmung prüfen. Diese Funktion kommt in erster Linie bei Plastikkartenanwendungen zum Einsatz, bei denen die gedruckte Karte gelesen, auf ein Blatt geklebt und in einen Umschlag gesteckt wird, bevor zwei Kameras die Übereinstimmung der Karten- und Umschlagdaten überprüfen und so sicherstellen, dass absolute Sicherheit gewährleistet ist.

Weitere Sicherheitsstufen. Bei Bedarf können Direct-Mail-Drucker eine weitere Sicherheitsstufe nutzen. Dabei wird für jeden gedruckten Datensatz ein Feld erstellt, das als Druckbestätigung dient. Auf diese Weise werden menschliche Fehler ausgeschlossen – das gleiche Objekt kann nicht mehr versehentlich wiederholt gedruckt werden – zum Beispiel beim Stoppen und erneuten Anlaufen einer Produktionslinie.

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