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Die Zukunft von Print und Buch

Sascha Terbeck, Preisträger des diesjährigen DID-Awards, stellt Bücher mit Überraschungseffekten vor.

Frankfurter Buchmesse. Die Medienvielfalt nimmt zu: Wird sich das Buch in seiner heutigen Form behaupten? Wie überlebt es den E-Hype? Diesen Themen widmeten sich mehrere Veranstaltungen des Forums Verlagsherstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2009.

In insgesamt zwölf Diskussionsrunden wurde das Medium Buch in allen Facetten beleuchtet. Beim Thema „One idea – more media: Print und E-Publishing technisch umsetzen“ waren sich Frank Sambeth (Random House), Mike Röttgen (Arvato Systems), Michael Adloff (Conzepke, Moderator), Rainer Blankenhorn (Langenscheidt), Hans Höhn (C.H. Beck) und Axel Klug (CPI) einig, dass das Buch Bestand haben wird. Es werden sich aber weitere Medienformen herum entwickeln. Dem schloss sich die Mehrheit der übrigen Diskussionsteilnehmer an. Demnach wird das gedruckte Buch einen signifikanten Marktanteil behalten. Einzelne Segmente werden ihre Daseinsberechtigung allerdings verlieren, weil die neuen Medien den Anforderungen der Nutzer besser gerecht werden. Im Bereich Nachschlagewerke ist dieser Prozess beispielsweise bereits weit fortgeschritten.

Es ist zu erwarten, dass sich neue Formen des elektronischen „Buches“ erst noch entwickeln werden. Derzeit wird das gedruckte Buch sozusagen kopiert und auf elektronischen Lesegeräten dargestellt, dabei gehen Hintergrundinformationen (zum  Beispiel Zeilenumbrüche oder Typografie) zum Teil verloren. Das E-Buch der Zukunft sollte und wird aber kein Nachbau des Papierbuches sein. Qualität und Handhabung der heute verfügbaren elektronischen Lesegeräte ist noch nicht zufrieden stellend oder ausreichend nutzerfreundlich. In Deutschland verlangt momentan unter ein Prozent der Bevölkerung nach einem Lesegerät, in den USA sind es circa ein bis zwei Prozent. Die Experten sind sich sicher, dass bei besserer Nutzerfreundlichkeit die Nachfrage zunehmen wird.

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