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Tierisch viel Gedrucktes: So viel Druck braucht ein Zoo

Beitrag aus DD24/2012 beschreibt, welchen Bedarf an Druckprodukten der Zoo Leipzig hat
 

In der „Kiwara-Savanne“ ist die afrikanische Tierwelt mit Zebras und Giraffen zu sehen. Die Anlage samt der Lodge wurde 2004 fertiggestellt. (Bildquelle: Zoo Leipzig)

Es fängt schon am Eingang an: Der Besucher nimmt einen Geländeplan und eine Info-Broschüre über die Erlebniswelten mit, kauft unterwegs ein paar Postkarten und sammelt am Ausgang noch den ein oder anderen Flyer ein. Aufmerksam wurde er ohnehin durch ein Plakat, an dem er täglich vorbeifährt. Ein Zoo ist voller Druckprodukte und setzt diese auch nachhaltig zur Kommunikation ein. Und es wirkt.

Vor rund zwölf Jahren war es um den Zoo Leipzig gar nicht gut bestellt: Die Anlagen waren in einem schlechten Zustand und nicht mehr zeitgemäß, die Besucherzahlen sanken. Damals beschloss der Leipziger Stadtrat das strategische Unternehmenskonzept „Zoo der Zukunft“, ein Masterplan, der den Zoo in eine moderne und attraktive Landschaft verwandeln sollte. Das Konzept beinhaltete unter anderem weitgehend gitterfreie Gehege, die dem natürlichen Lebensraum der Tiere nachempfunden sind – mit dem Effekt, dass die Tiere möglichst naturnahe Lebensräume vorfinden, während die Besucher den Zoo als eine Art Safari erleben. Bisher wurden Bereiche wie Pongoland, die Kiwara-Savanne oder die Tropenerlebniswelt Gondwanaland realisiert und rund 100 Millionen Euro investiert. Dabei schießt die Stadt jährlich circa 10 Prozent des Gesamtbudgets als Subvention zu. Der „Zoo der Zukunft“ ist ein Erfolgsmodell: Die Besucherzahlen haben sich seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht.

Der Abschluss des Projekts ist für 2020 geplant: Bis dahin sollen noch Gehege für Amur- und Schneeleoparden hinzukommen, die historische Bärenburg soll zum Spielplatz werden. Außerdem soll die Hochgebirgswelt Himalaya mit einer begehbaren übernetzten Anlage für Schneeleoparden, Rote Pandas sowie Geier entstehen. Für Pinguine und Robben wird eine Wasserwelt mit einem begehbaren 360° Unterwassertunnel entstehen.
Voraussetzung dafür ist die weitere Investitionssumme von 56,5 Millionen Euro. 70 Prozent davon sollen aus Krediten und Eigenmitteln finanziert werden. Mit 30 Prozent will sich die Stadt beteiligen.

Druckvoll werben

 
 

Insgesamt leben etwa 4.250 Tiere im Zoo Leipzig. Der Komodowaran ist seit 2011 einer davon. Für sein enormes Bewegungsbedürfnis bietet der Zoo ausreichend Platz. (Bildquelle: Zoo Leipzig)

Dass für ein solch ambitioniertes Konzept auch die Werbetrommel gerührt werden muss, ist klar. Und Print spielt nach Angaben des Zoo Leipzig eine wesentliche Rolle. Printprodukte nehmen demnach im Rahmen der Kommunikationsstrategie einen hohen Stellenwert ein, da sie je nach Einsatz sowohl für die Bereiche Marketing und Werbung als auch für den PR-Bereich fachübergreifend Relevanz haben.

Das Spektrum der benötigten Druckprodukte ist breit. Turnusmäßig werden beispielsweise Broschüren in verschiedenen Größen und unterschiedlichem Umfang erstellt. Hinzu kommen aktuelle Flyer, ebenfalls in verschiedenen Größen und Formaten, sowie Poster und Plakate für ganz unterschiedliche Verwendungszwecke. Es gibt einen Zoo-Plan, der die Besucher durch die 27 Hektar große Anlage führt, es gibt Glückwunschkarten und Postkarten, einen Kinderzooführer oder auch einen Zoo-Kalender. Veranstaltungsprogramme wiederum weisen auf die Aktivitäten des Tiergartens hin. Hinzu kommen Produkte wie der Jahresbericht des Zoos mit dem Namen „Panthera“ sowie für die Geschäftskorrespondenz vorgedrucktes Briefpapier und Umschläge, außerdem Pressemappen.

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