Werbung unterwegs


Ein Notebook als Klappsitz entwickelte Ogilvyone worldwide, um das Lenovo Thinkpad zu bewerben. Der Sitz war in Shuttlebussen angebracht, die Händler und Key-Accounts vom Flughafen abholten.

So werben Sie auf der Straße

Fünf Schritte zur erfolgreichen Transport-Media-Kampagne von Markus Bauer. Er ist Geschäftsführer von Das Medienwerk, einer Spezialagentur für Verkehrsmittelwerbung in Lorsch (www.dasmedienwerk.de):  Bei der Produktion von Verkehrsmittelwerbung sind verschiedene Faktoren zu beachten, damit sie rund läuft: die Auswahl der Materialien, die verschiedenen Richtlinien der Verkehrsbetriebe oder Eigenarten der Fahrzeug-typen. Am besten, Sie suchen sich ein spezialisiertes Unternehmen, das Ihnen einen Full-Service bieten kann. Das spart letztendlich Zeit und Geld. 

Markus Bauer.

Planung

Die Verkehrsmittelwerbung ist ein unaufdringliches und daher beliebtes Medium. Anders als bei anderen Medien zieht das Fahrzeug durch seine Eigenbewegung die Blicke auf sich und ist ständig mit hohen Kontaktzahlen in verschiedenen Gebieten zu entdecken. Daher entscheidet man bei der Planung neben den Formaten und Laufzeiten nach Regionen und Streuung. Die Pächter und Verkehrsbetriebe können hier mit Statistiken, Fahrplänen und Planungstools unterstützen. Eine längere Laufzeit kann wirtschaftlicher sein, da bei längerer Buchungsdauer zwar die Mediakosten, nicht aber die Produktionskosten steigen.

Auswahl des Medium

Unter Berücksichtigung von Budget, Werbeziel und Laufzeit gibt es ein breites Spektrum an kreativen Möglichkeiten, mobil und aufmerksamkeitsstark zu werben. Von der einzelnen Heckfläche oder dem adaptierten Plakat (Traffic Board) über die klassische Rumpfflächenwerbung bis hin zur Ganzgestaltung mit partieller Fensterbelegung.

Layout & Grafik
Wie ist die Werbung auf dem Fahrzeugtyp umzusetzen? Hier ist es ratsam, mit den Spezialisten eng zusammenzuarbeiten, da diese über umfangreiches Detailwissen verfügen – etwa  über die jeweiligen Fahrzeug- und Materialeigenschaften sowie über die Vorschriften der Pächter und Verkehrsbetriebe. Ebenso sollte man sich auch bei Druckdatenanlage genauestens beraten lassen. Denn ihre Qualität entscheidet über eine reibungslose sowie schnelle Produktion und Montage des Mediums. Bei der Erstellung des Motivs ist auf Fahrzeugeigenheiten wie Türfalzen, Lüftungsschlitze oder Aussparungen für Fenster zu achten.

Umsetzung
Bei der Produktion der Folien ist Folgendes zu beachten:

  • Gemäß den Anforderungen die richtige Wahl vonArt und Qualität treffen. So ist je nach Laufzeit eine entsprechend lange Witterungsbeständigkeit zu berücksichtigen.
  • Den richtigen Kleber verwenden, um Reklamationen wegen Fahrzeugbeschädigungen zu vermeiden. 
  • Eine Versiegelung vornehmen, um ein Ausbleichen der Farben zu verhindern und somit die Haltbarkeit der Werbebotschaft zu erhöhen.
  • Die Richtlinien der Verkehrsbetriebe und TÜV-Bestimmungen einhalten. Erfahrene Werbetechniker, die mit den Eigenarten des Fahrzeugs vertraut sind, sollten die Folien aufziehen und demontieren.

Autorin: Vera Günther
Erschienen in versio! 04/2009

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