Brandschäden in der Druckindustrie lassen sich meis im Vorhinein verhindern


Hohes Brandrisiko: unsachgemäße Lagerung von Papierabfällen und anderen brennbaren Materialien in der Nähe angeschlossener elektrischer Geräte.

Brandstiftung. Schäden durch Brandstiftung oder sonstige Fremdeinwirkung sind die zweithäufigste Schadensursache, mit der sich Versicherer von Druck- und Medienunternehmen zu befassen haben. Feuerteufel und Einbrecher, die Feuer legen, sind allerdings eher die Ausnahme. Häufigste Ursache ist vielmehr der unsachgemäße Umgang mit Verpackungsmaterial, mit Abfällen und Paletten. Häufig ist zu beobachten, dass Druckereien Papierabfälle, grüne Tonnen oder andere brennbare Materialien der Einfachheit halber direkt am Gebäude und häufig genug noch unter Fensterfronten deponieren. Der Lagerweg soll kurz, der Lagerort schnell erreichbar sein. Dies kann fatale Folgen haben. So entstand beispielsweise ein Millionenschaden dadurch, dass unmittelbar am Lagergebäude eines Verlages abgestellte Verpackungsmaterialien in Flammen aufgingen und der Brand auf das Gebäude übergriff. Blitzschläge oder Silvesterraketen führten ebenfalls zu Feuerschäden aufgrund unsachgemäß gelagerter Materialien. Eine Akzidenzdruckerei hatte ihre Mülleimer direkt am Betriebsgebäude unterhalb eines Fensters abgestellt. Zündelnde Jugendliche setzten den Inhalt der Mülltonnen in Brand. Durch die Hitzeentwicklung zerbarst das Fenster. In der Folge gelangte klebriger und fettiger Ruß aus dem Abbrand der Mülleimer in das Betriebsgebäude und verursachte hohen Schaden. Nur der Aufmerksamkeit eines Anwohners und dem unverzüglichen Eingreifen der Feuerwehr war es zu verdanken, dass kein Vollbrand entstand.

In all diesen Fällen wurden die allgemeinen Sicherheitsvorschriften der Feuerversicherer nicht beachtet, die insbesondere vorschreiben, dass brennbare Materialien und Abfälle im Freien mit sicherem Abstand zum Betriebsgebäude oder in feuerbeständig abgetrennten Räumen zu lagern sind.

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