Brandschäden in der Druckindustrie lassen sich meist im Vornhinein verhindern


Offenes Feuer/Rauchen. Teil der Brandverhütungsvorschriften und damit Gegenstand der Feuerversicherungsverträge sind auch Hinweise zum Umgang mit offenem Feuer und zum Rauchen. Diese Vorschriften stimmen oftmals mit den berufsgenossenschaftlichen Sicherheitsvorschriften überein, können aber auch Abweichungen enthalten. Verletzungen dieser Vorschriften können im dadurch ausgelösten Schadensfall die Gespräche mit dem Versicherer erschweren.

Das Nichteinhalten der Brandverhütungsvorschriften gilt als die dritthäufigste Ursache von Brandschadensfällen in Betrieben der grafischen Industrie. In einem Zeitungsverlag etwa wurde jedes Jahr eine Adventsfeier veranstaltet. Bei offenem Kerzenlicht feierte es sich gemütlicher. Leider wurde am Ende der Veranstaltung vergessen, alle Kerzen zu löschen, sodass es zu einem erheblichen Brandschaden kam.

Die Chefsekretärin eines Verlages wiederum fand es schick, vor Weihnachten ein privat erworbenes Adventsgesteck mit offenem Kerzenlicht in ihrem Büro aufzustellen. Beim Verlassen des Büros entzündete sich aufgrund eines Luftzuges das Kerzengesteck, wodurch das Zimmer mit wichtigen Unterlagen ausbrannte.

Allgemein bekannt – und doch am häufigsten missachtet – wird im Rahmen der Brandverhütungsvorschriften das so genannte Rauchverbot. In feuergefährdeten Räumen und Bereichen, insbesondere in der Produktion und auch im Versand, ist Rauchen streng verboten. Ein Verlagsazubi hatte seine eigene Meinung dazu, Rauchen sei doch schließlich Privatsache. So begab er sich zum Rauchen immer wieder in die Kellerlagerräume. Anlässlich des plötzlichen Auftauchens eines Kollegen führte eine hastig entsorgte brennende Kippe zum Vollbrand im gesamten Kellergeschoss und im Lagerraum. Zwar galt im Betrieb Rauchverbot, kontrolliert worden war es jedoch nicht. (ms)

Die aktuellen Brandverhütungsvorschriften: www.medienversicherung.de

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