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Download: Branchenumfrage 2015

Die wichtigsten Themen für Druckunternehmen
 

35 Branchenexperten geben ihre Einschätzung zur Zukunft der Druckindustrie ab.

Mit Spannung wartet die Printbranche jedes Jahr auf die Ergebnisse der traditionellen „Neujahrsumfrage“ des Fachmagazins Deutscher Drucker. 35 Branchenexperten aus Druckereien, Zulieferindustrie, Consulting und Verbänden erläutern, welches ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen sind, mit denen sich Druckunternehmen in 2015 befassen sollen. Durch den jährlichen Turnus der Umfrage sind die Statements ein sehr guter Gradmesser für die Strategieausrichtungen innerhalb der Druckindustrie.

Wer die Aussagen der Experten liest, erhält einen guten Überblick darüber, welche Geschäftsmodelle die Branche favorisiert, in welche Technologien am meisten investiert wird und wo die Schwerpunkte in Marketing und Verkauf gesetzt werden.

Alle Statements stehen für 2,90 Euro hier zum Download bereit.

Die meistgenannten Themen sind dieses Jahr „Kooperationen“, „Digitaldruck“ und die „Ausweitung des Portfolios in druckferne Bereiche“. Ebenfalls häufig postulieren die Experten  „integrierte digitale Workflows“ und „Energiemanagement“. Ein interessanter Trend: Die Wertschätzung des Kunden und dessen tatsächliche Bedürfnisse wahrzunehmen, rückt stärker in den Vordergrund als in vergangenen Jahren. Auch neue Druckanwendungen wie der Dekordruck oder der 3D-Druck gelangen verstärkt in die Optik.

Eines ist klar: Die früher weitverbreitete Technikverliebtheit der Branche ist Schnee von gestern. „Nicht die Technik gibt vor, was wir tun, sondern die Kunden, die lokal, regional, national und auch international rasch und einfach mit den besten Druckerzeugnissen ihren Kommunikations- und damit Markterfolg steigern wollen“, meint Elanders-Geschäftsführer Peter Sommer. „Gesunde Finanzen und qualifizierte Mitarbeiter“ identifiziert der Vorstandsvorsitzende der Koenig & Bauer AG (KBA), Claus Bolza-Schünemann als zentrale Managementthemen für die Branche. Phil Cullimore, Regional Managing Director bei Kodak, fordert, dass Markttrends sorgfältiger beobachtet und frühzeitig aufgegriffen werden müssen.  Dass dabei die digitale Vernetzung immer wichtiger wird, betont Moritz Rogger, Geschäftsführer Agfa Graphics. Und er fordert mehr Differenzierung: „Nur im Mainstream zu bleiben und Wertschöpfung über Preisnachlässe zu vermindern, ist sicher nicht der Weg in die Zukunft.“ Mehrere Statements heben darauf ab, das Portfolio stärker zu spezialisieren. Walter Meyer, Geschäftsführer der Onlineprinters, prognostiziert „eine engere Zusammenarbeit von „Onlinern“ und konventionellen Druckereien.“

Die Statements aller Umfrageteilnehmer können Sie sich im print.de-Shop herunterladen.

In einem sind sich alle Experten einig: Der Transformationsprozess der Druckindustrie geht weiter. Jürgen Bender, Geschäftsführer Müller Martini Deutschland: „Um in der Druckindustrie die nötigen Margen zu erwirtschaften, die wir alle dringend benötigen, sollte die Beschäftigung mit neuen Geschäftsmodellen an erster Stelle stehen. Nicht die Frage nach Digital oder Offset ist entscheidend, sondern die Innovationskraft der Printprodukte.“ Und Eugen Müller, Geschäftsführer von Meyle & Müller, ist sich sicher: „Am Ende des Prozesses wird die bislang noch einigermaßen homogene Druckindustrie durch Differenzierung und Diversifikation kein einheitliches Gesicht mehr haben.“

Lesen Sie alle Experteneinschätzungen. Sie stehen für 2,90 Euro im print.de-Shop zum Download bereit.

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