Erfolg durch Wertschätzung


Abbildung 1: Aufbau des Trainings- und Seminarprogramms (Geis, 2001, Seite 43).

Vor diesem Hintergrund ist die Vision eines bereichsübergreifenden prozessorientierten Arbeitens mit für den Gesamtprozess ausgestatteter Führungsverantwortung durch einen Fertigungsleiter schon als revolutionäres Gedankengut zu sehen.

Der Weg zu dieser grundlegenden Änderung im Verständnis und Verhalten von den in den verschiedenen Prozessstufen tätigen Menschen kann nur durch evolutionäre Veränderung erreicht werden, wobei die Entwicklung der Vision „QBM – Qualität  Besser  Miteinander“ hierarchieübergreifend erfolgte, um gegen die verkrustete, hierarchisch überbetonte Arbeitsweise eine gruppenorientierte Arbeitsweise an modernen Maschinen zu setzen. Gegen die Verlagerung von Fertigungskapazitäten an wirtschaftlich günstigere Betriebe verbunden mit Existenzängsten der Belegschaft wird das eigenverantwortliche Gestalten auf Mitarbeiterebene gesetzt.

Der Veränderungsprozess in der Unternehmenskultur wurde hierarchieübergreifend vom Management über die Führungskräfte bis zu den Facharbeitern in einem dreistufigen Trainings- und Seminarprogramm angegangen und durch einen Lenkungsausschuss unter Beteiligung der Mitarbeitervertreter gesteuert (Abb. 1).

Der Aufbau dieses Konzeptes sieht nach jedem Seminarblock Fazit-Workshops vor, um die in Lernpartnerschaften vertieften Kenntnisse zur Erhöhung der Kommunikations-, Zusammenarbeits- und Moderationskompetenz weiterzuentwickeln und somit den Menschen die Möglichkeit zu geben, sich auf die Lernspirale mit den Phasen Neugier, Enttäuschung, Ausdauer und Erfolg einzulassen. Dies steht in engem Zusammenhang mit den von Lewin entwickelten Phasen der Organisationsentwicklung des Auftauens,  Veränderns und Integrierens (Geis, 2001).

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