Grüne Druckdienstleistungen können auch als „Innovation“ gefördert werden


Wie funktioniert die Beratung? Technische Unternehmensberatungen wie die Spitzmüller AG stehen Industrieunternehmen beim Thema Wachstumsfinanzierung hilfreich zur Seite – nicht zuletzt durch ihr weit reichendes Fördermittel-Wissen. Um sich ein grobes Bild eines solchen Beratungsprojekts machen zu können, sollen an dieser Stelle Ablauf und Arbeitsinhalte der Fördermittelberatung in groben Zügen skizziert werden:

Vor der Bewilligung:

Im Rahmen einer Förderanalyse werden die relevanten Entwicklungs- und Investitionsprojekte zunächst auf Förderfähigkeit geprüft. Der konkrete Förder- und Finanzierungsvorschlag basiert dann entsprechend auf den geeigneten Zuschuss- und Darlehensprogrammen. Wird dieser Vorschlag vom Unternehmer akzeptiert, gilt es in Kooperation mit der Bank und dem Steuerberater Haftungssubstanz und Kapitaldienstfähigkeit zu klären und gegebenenfalls schon mal vorab bei den Förder- und Finanzierungsstellen anzufragen. Zur Antragsaufnahme erfolgt dann vor Ort die Qualifizierung der Projekte, gefolgt von Projektbeschreibung und -kalkulation, um den Fördermittelantrag ausarbeiten zu können. Die Antragsunterlagen sind mit der Hausbank/der Förderstelle abzustimmen. In der Regel müssen dann für eine Bewilligung noch Nachforderungen der Förderstelle bearbeitet werden.

Nach der Bewilligung:

Die Förder-/Darlehenszusage wird geprüft, bei Abänderung oder willkürlichen Auflagen wird widersprochen. Ist dieser Punkt geklärt, werden die Mittel nach einigen vorbereitenden Tätigkeiten (zum Beispiel Zusammenstellung der Kostenarten) quartalsweise rechnergestützt für die Hausbank fristgerecht abgerufen. Es erfolgt ein kontinuierlicher Soll-/Ist-Vergleich zur prüfungsgerechten Zuschuss- und Darlehensausschöpfung. Die Berater betätigen sich zudem vor dem Hintergrund der förderspezifischen Auflagen des Projektträgers als Förder-/Finanzcontroller (beispielsweise durch Änderung der Kostenarten bei Abweichungen im Projektverlauf und Ausarbeitung der sachlichen Begründungen). Für die Hausbank beziehungsweise den Projektträger werden prüfungsgerechte Verwendungsnachweise der Fördermittel erstellt.

Immer mehr Kontrolle. In jüngster Vergangenheit werden immer mehr Fördermittelanträge durch das Regierungspräsidium geprüft. Die Spitzmüller AG steht ihren Kunden auch hierbei zur Seite und übernimmt die Vorbereitung und Begleitung der Prüfungen hinsichtlich der Einhaltung der Richtlinien und Nebenbestimmungen des jeweiligen Projektträgers.

Die Fördermittel-Berater 

Die Spitzmüller AG mit Sitz in Gengenbach unterstützt mittelständische Unternehmen bei ihrer Projekt- und Investitionsplanung durch eine erfolgsabhängige Innovations- und Finanzierungsberatung. Seit 1983 haben die 35 Mitarbeiter der technischen Unternehmensberatung nach eigenen Angaben rund 7000 Einzel- und Verbundvorhaben im Finan­zierungs- und Zuschussbereich zur Bewilligung gebracht, darunter auch zahlreiche Projekte mit Druckereien. Vorliegender Artikel entstand in enger Zusammenarbeit mit Ru­dolf Spitz­müller und seinem Team. Zusätzliche Informationen, insbesondere zu weiteren Landes-, Bundes- und EU-Förderprogrammen für KMUs, können auf der Webseite der Spitzmüller AG abgerufen werden.

Erschienen in DD 07/2010

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