Ein konsequentes Mahnwesen sorgt für finanzielle Stabilität


Konsequentes Mahnwesen. Das Problem einer kopflastigen Kundenstruktur wurde bereits im ersten Teil des Beitrags angesprochen. Das durchschnittlich beanspruchte Debitorenziel, nach der Formel ermittelt, liegt – auch im Branchenvergleich – ungewöhnlich hoch und birgt gerade für einen Dienstleister nicht unerhebliche Risiken in sich. Wächst doch das Debitoren-Ausfallrisiko mit zunehmendem Rechnungsalter überproportional.

In 2006 musste das Unternehmen einen Forderungsausfall von 20000 Euro verkraften. Bereits 2005 führte ein Anlagenverkauf zu einem Buchverlust, da die Maschine nur unter dem Buchwert verkauft werden konnte. Diese Ausfälle sollten eine Lehre sein. Treffen Sie klare Zahlungsvereinbarungen und sorgen Sie für ein konsequentes Mahnwesen, an dem es unser Betrieb sichtlich fehlen ließ. Über größere Stammkunden empfiehlt sich alljährlich eine Bankauskunft über die eigene Hausbank einholen zu lassen, um auf Bonitätsverschlechterungen möglichst frühzeitig reagieren zu können.

Eigenkapital für Stabilität. Zwei Aufgaben fallen dem Eigenkapital zu: Langfristige Finanzierungsquelle für den Betrieb zu sein und Garant für die Standfestigkeit des Unternehmens. Es hat eingetretene Verluste und nicht erwirtschaftete Privatentnahmen aufzufangen. Da eine unzureichende Eigenkapitaldecke die Firmenexistenz bedroht, erwarten Kredit gebende Banken bei Betrieben ohne Immobilienbesitz eine Eigenkapitalquote von mindestens 15 Prozent der Bilanzsumme, bei bestehendem Immobilienbesitz entsprechend mehr.

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