Ein konsequentes Mahnwesen sorgt für finanzielle Stabilität


Langfristige Finanzierung. Ein Verlustjahr ist schmerzlich – plötzlich fehlende Liquidität aber oft tödlich. Daher gilt es die goldene Finanzierungsregel zu beachten: Langfristig gebundenes Vermögen ist durch langfristige Finanzierungsmittel zu refinanzieren, um die Zahlungsbereitschaft des Betriebes zu sichern. Durch Eigenkapital (EK), nach der Formel ermittelt, aber auch zusätzlich durch Langfristiges Fremdkapital (LFK), nach der Formel errechnet:

Darüber hinaus sollte noch Luft verbleiben für die ja langfristig gebundenen „eisernen Vorräte“ – im Druckerbereich machen sie je nach Betrieb ein Viertel bis ein Drittel der RHB aus. Verlust und überzogene Entnahmen führten bei unserer Beispieldruckerei 2007 zu einer beachtlichen Unterdeckung – ein Alarmsignal, das keinesfalls verniedlicht werden darf.

EK-Rentabilität überwachen. Damit korrespondiert auch die Liquidität in absoluten Zahlen, die sich unter Berücksichtigung der eisernen Vorräte namentlich in 2007 noch eine Idee ungünstiger darstellt. Dieses Defizit sollte dringend durch Zuführung von Eigenkapital, deutlich verringerte Privatentnahmen und langfristige Umschuldungen vermindert werden.

Ein Betrieb sollte einen Unternehmerlohn, eine kapitalmarktübliche EK-Verzinsung sowie eine kleine Risikoprämie für das eingesetzte EK abwerfen. Dazu dient die Überwachung der EK-Rentabilität, die man nach folgender Formel ermittelt:

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