Prophylaxe für die Maschine


Regelmäßige Wartungen durch die Ferag-Techniker gehören zum Domino-Programm, für das sich die Rheinisch-Bergische Druckerei entschieden hat.

Inzwischen haben Ferag und WRH Marketing das System in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern von Ferag-Technologie verfeinert. Über 50 Kunden arbeiten heute mit langfristigen Domino-Verträgen. Weltweit mehr als 100 Service-Techniker sollen sicherstellen, dass die Kunden optimal bedient werden. Von diesen Technikern arbeiten derzeit über 30 in einem Domino-Vertragsverhältnis. Die Service-Techniker ihrerseits können auf die Unterstützung von 130 Montage­spezialisten zurückgreifen. Deren Einsätze werden vom Hauptsitz in Hinwil aus eingeplant und koordiniert.

Fallbeispiel Rheinische Post 

Seit 2000 hat die Rheinisch-Bergische Druckerei in Düsseldorf große Summen in die Technik investiert. Die Komplexität der Anlagen ist in allen Bereichen gestiegen. In der Folge entschied das Unternehmen, die Mitarbeiter der Betriebstechnik zu Spezialisten der Druckmaschine auszubilden und die Betreuung der Versandraumtechnik an Ferag zu vergeben. Auf der Ifra-Expo 2006 kam es zur Unterzeichnung des Domino-Vertrags. Seitdem unterstützen die Techniker von Ferag und WRH Marketing den Kunden in der Sicherstellung der Produktionsstabilität. Oberste Priorität genießen dabei die regelmäßigen Wartungsarbeiten. Diese sollen sicherstellen, dass die Anlagen permanent auf hohem Leistungsniveau produzieren. Wie Christoph Wacker, Hauptabteilungsleiter Versand, erklärt, hat die Rheinische Post mit der Entscheidung für das Domino-Produkt auf ein Wartungskonzept umgestellt, das sich an Verschleißgrößen orientiert. Hinzu kommt, dass für die Rheinisch-Bergische Druckerei die Aufwendungen rund um die Rekrutierung und Ausbildung des Personals entfallen, was umso wichtiger ist, als es zusehends schwierig wird, auf dem Markt qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Als weitere wichtige Komponente wird die Nähe zu den Technikern von Ferag erwähnt. Dank deren weltweiten Vernetzung mit Kollegen und mit den Service-Zentren in Deutschland und der Schweiz haben sie bei Fragestellungen in kurzer Zeit die Antwort bereit. Rückblickend wird die Zusammenarbeit mit Ferag und WRH Marketing als gewinnbringend beurteilt, wobei die Phase der Einarbeitung etwas länger gedauert habe als ursprünglich geplant. Die Ziele bei Unterhalt und Instandsetzung seien heute erreicht, die Produktionsstabilität habe sich signifikant verbessert.

Erschienen in DD 15/2010

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