Die Risiko-Begrenzer


Oft sind es nicht versicherungstechnische Probleme, mit denen sich Kunden herumschlagen, sondern vertragsrechtliche. Da Makler keine Rechtsberatung betreiben dürfen, vermitteln Wilhelm Seyfarth (l.) und Oliver Schaeben ihre Kunden von der SDI zur rechtlichen Absicherung (zum Beispiel des Haftungsrisikos) an Partner-Sozietäten.

SDI. Viel zu hoch sind sie oft, die Beiträge, die Unternehmen für ihren Versicherungsschutz bezahlen. Nicht selten handelt es sich um ein nicht aufeinander abgestimmtes Wirrwarr an Einzelverträgen bei unterschiedlichen Gesellschaften – mit der Gefahr von Überschneidungen und schlimmstenfalls Deckungslücken im Schutz.

Mit der 1996 gegründeten „Solidargemeinschaft der Druck- und Metall verarbeitenden Industrie”, kurz SDI, und ihrem Produkt Mediasecur steuern die Versicherungsfachleute Oliver Schaeben und Wilhelm Seyfarth dem entgegen. Ziel des eingetragenen Vereins ist die Kostenoptimierung bei der Ausgestaltung der betrieblichen Versicherungen und des Finanzmanagements. Hierfür berät die SDI inzwischen mehr als 300 Mitgliedsunternehmen (vor allem inhabergeführte Betriebe), neutral und unabhängig von den Interessen der Versicherungsgesellschaften, Banken und Leasinggesellschaften. Da die SDI als eingetragener Verein ihren Mitgliedern gegenüber keine Rechtsgeschäfte ausführen darf, ist für die operative Arbeit mit den Versicherern die Maklergesellschaft AC GmbH vorgeschaltet. Wenn man so will, treten Schaeben und Seyfarth quasi als „SDI-Verbandsmakler” auf, aufgrund der hohen Mitgliederzahl mit einer gewissen „Verhandlungsmacht” ausgestattet.

Mediasecur. Mediasecur ist ein modular aufgebautes, branchenspezifisches Versicherungspaket – von Schaeben und Seyfarth aus dem Angebot führender Anbieter zu einer einzigen Police gebündelt. Zu den Bausteinen zählen Unternehmens-Gebäude- und Inhaltsdeckung, Ertragsausfalldeckung, Maschinen-, Elektronik- und Softwaredeckung, Transportdeckung, Rechtsschutzdeckung, Haftpflichtdeckung, Vermögensabdeckung für das Topmanagement (D&O-Versicherung), Unfallversicherung und, wohl einzigartig in Deutschland, eine Maschinenrestwertversicherung. Die Vertragsverwaltung und gegebenenfalls Optimierung der Versicherungsbausteine übernimmt AC.

Mit Mediasecur können die SDI-Mitglieder gegenüber Einzelverträgen bis zu 30% Beiträge einsparen. Doch der SDI-Vorstandsvorsitzende Oliver Schaeben will sich nicht auf den Preis reduzieren lassen. „Vor allem bieten wir unseren Mitgliedern ein gutes, ehrliches und übersichtliches Produkt an. Bei uns gibt es keine Mogelpackung, sondern es wird klar aufgezeigt, welchen Schutz man bekommt und wann dieser greift. So werden im Vertragswerk auch die nicht abgeschlossenen Bausteine aufgeführt, um Transparenz zu schaffen. Schadensfälle bearbeiten wir garantiert innerhalb von 24 Stunden und dank der Beharrlichkeit von Wilhelm Seyfarth werden zum Beispiel Maschinenschäden im Dialog mit den Risikoträgern innerhalb von nur drei Werktagen versicherungstechnisch abgewickelt.” Denn einen Schaden regulieren kann letztlich nur der Versicherer, nicht der Makler.

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