Die Risiko-Begrenzer


Wolfgang Ossenbrüggen, Justitiar bei GBH.

GBH. Mit über 220 Mitarbeitern an 12 Standorten ist der inhabergeführte Versicherungsmakler Gayen&Berns Homann (GBH) so etwas wie der „größentechnische Gegenentwurf” zu AC. GBH betreut deutschlandweit zahlreiche Industriezweige, bietet mit der GBH-Medien-Police aber ebenfalls ein modular aufgebautes, zu einer einzigen Versicherungspolice gebündeltes Komplettpaket an, das speziell alle relevanten Risiken eines Medienunternehmens abdeckt. Hierzu zählen bei GBH Sachversicherung, Haftpflichtversicherung, Ertragsausfall-/Betriebs­unterbrechungsversicherung, Transportversicherung, Maschinen- und Elektronikversicherung sowie eine Absicherung gegen Datenverlust. Hinter der gesamten Police steht immer ein einzelner namhafter Ri-sikoträger, nur bei sehr hohen Versicherungssummen werden weitere Versicherungsgesellschaften in Be­teiligung genommen.

Die GBH-Medien-Police wurde 2000 in enger Zusammenarbeit mit Verbänden und Fachleuten aus der Druckindustrie entwickelt. Derzeit kümmern sich bundesweit neun GBH-Mitarbeiter schwerpunktmäßig um eine Vielzahl von Bestands- und Neukunden, egal ob es sich um ein 300-Mann-Tiefdruckunternehmen oder den 20-Mitarbeiter-Offset-Mittel­ständler handelt.

Aus einer Hand. In einem persönlichen Gespräch mit dem Kunden werden zunächst die Vorzüge der GBH-Medien-Police verdeutlicht: Der Unternehmer erhält alle Leistungen aus einer Hand; er hat bei GBH für einen Vertrag immer dieselben Ansprechpartner, es gibt auch bei den Versicherern kein Zuständigkeitsgerangel im Schadensfall; zudem braucht er in Sachen Versicherungsschutz keine Unterdeckung oder versicherungstechnische Überschneidungen mehr zu befürchten. All dies basiert auf einer das Gespräch begleitenden Risikoanalyse und der flexiblen Auswahl der modularen Vertragsbausteine durch den Unternehmer, wobei gewisse Bausteine für GBH zur Grundversorgung zählen. Von der Baustein-Auswahl/dem Risikopotenzial ist natürlich auch die endgültige Prämienhöhe abhängig. Doch für viele überraschend ist, dass diese übergreifende Einzel-Police dank Bündel- und Mengenrabatten meist über 20 Prozent günstiger ist als der eventuell lückenhafte Versicherungsschutz zuvor.

Im Schadensfall greift GBH auf eine eigene Schadenabteilung mit Spezialisten (Juristen, Betriebswirte, Techniker et cetera) zurück, die sich zeitnah vor Ort selbst ein Bild verschaffen und die Schadensregulierung beim Risikoträger im Sinne des Geschädigten möglichst schnell einleiten. Wie schnell, ist abhängig von der „Tatkraft” des Versicherers und der Komplexität des Schadens. Aufgrund der Größe der GBH reagieren Versicherer aber meist sehr zügig. Die Prämiensätze werden von GBH fortlaufend den Markttendenzen angepasst und sind in der Vergangenheit deutlich reduziert worden. Einige Kunden haben auf Ratschlag der GBH Schadenverhütungsmaßnahmen ins­talliert. Auch hierdurch konnte GBH den Versicherer zur Reduzierung der Prämie ermutigen.

Makler vs. Vertreter. Trotz all den offensichtlichen Vorzügen einer durch kompetente Makler zusammengestellten Medienversicherung herrscht bei den Kunden eher Verunsicherung und Zurückhaltung. Warum das so ist, weiß Wolfgang Ossenbrüggen, Justitiar bei GBH: „Vielen Unternehmern ist die klare Abgrenzung zwischen Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler nicht klar. Entscheidend ist hier: Makler sind nicht vertraglich an eine Versicherungsgesellschaft gebunden, ihre Loyalität ist ausschließlich dem Kunden geschuldet, den sie beraten.”

Insofern rät Ossenbrüggen: „Durch ständige Marktanalyse steht bei seriösen Versicherungsmaklern ein vollständiger Marktüberblick hinter jedem Angebot, auch hinter der GBH-Medien-Police. Also immer das für den Kunden beste Angebot. Denn es ist völlig normal, dass Versicherungsgesellschaften aufgrund von Ausrichtung, Marktdurchdringung und Historie in einem Bereich sehr gute, in einem anderen Bereich weniger gute Produkte anbieten. Wir Makler sind im Sinne unserer Kunden gefordert, die qualitativ guten Verträge zu erkennen, weiter zu verbessern und zu vermitteln.”

Erschienen in: DD 35/2009

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