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Der „richtige” Steuerberater: Das sollte er Ihnen bieten

Bei der Wahl des Steuerberaters gilt es vor allem, dessen fachlichen Kenntnisse gut zu prüfen.

Der Steuerberater ist für viele Unternehmen mehr als nur ein Partner in steuerlichen Angelegenheiten – vielmehr fungiert er als „Hausarzt” des Betriebes. Gerade deshalb sollte seine fachliche Qualifikation genau unter die Lupe genommen werden. Wir geben Ihnen die wichtigsten Kriterien an die Hand.

Bei keinem Berufsstand zählt die persönliche Qualifikation mehr als beim Freiberufler. Nehmen wir als Beispiel zunächst den Arzt. Immer wieder kommen Fälle ans Tageslicht, denen zu Folge Ärzte durch Fehlbehandlung unbeabsichtigt Heilungsprozesse vereitelten, gesundheitliche Probleme sogar verschärften, ja in Extremfällen letztlich den Tod des Patienten verursachten. Dieses Szenarium lenkt den Blick auf die Bedeutung der ärztlichen Kompetenz für das Wohlergehen der Betreuten.

Erwartungshaltung. Sollte aber tatsächlich der Eigentümer einer Druckerei auf die Überprüfung der fachlichen Qualifikation eines anderen wichtigen Betreuers, seines steuerlichen Beraters, verzichten? Seines Steuerberaters, der seinen Mandanten auch in der strategischen Unternehmensführung unterstützen soll, die der Markt heute mehr denn je fordert? Sieht doch der Unternehmer in seinem Steuerberater einen Partner, der nicht nur das gesamte Steuerrecht mit seinen vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten beherrscht und über fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse verfügt. Der auch Probleme des Betriebes sofort als solche erkennt und erforderlichenfalls seinem Mandanten unverzüglich realisierbare Lösungen vorlegt. Der also als „Hausarzt” des Betriebes fungiert.
Denn gerade in rezessiven Zeiten zeigen sich  die hohen Risiken, die auf mangelhafte strategische Unternehmensführung zurückzuführen sind. Hohe Insolvenzzahlen bestätigen es. Allerdings betrachten viele Drucker den Steuerberater auch als Unternehmensberater, obgleich diese Funktion eine besondere Qualifikation voraussetzt.

Wohlberufener Steuerberater. Viele Drucker übersehen, dass ein Steuerberater nur diejenigen Leistungen erbringt, für die er auch bezahlt wird. Dazu zählen häufig lediglich die Führung der Finanzbuchhaltung des Mandanten sowie das Erstellen des Jahresabschlusses. Darüber hinaus meist die Ausfertigung von Umsatz- und Einkommensteuererklärung, weiter oftmals Gehaltsbuchführung wie Debitorenüberwachung. Intensive Individualberatung hingegen kostet den Steuerberater Zeit und damit dem Drucker auch zusätzliches Geld. Geld, das ein wohlberufener Berater allerdings auch wert ist. Der wohlberufene Steuerberater ist fachlich qualifiziert und nimmt sich Zeit für seinen Mandanten.

Der Faktor Zeit. Bekanntlich nützt selbst der kompetenteste Steuerberater nur relativ wenig, kann er nicht ausreichend Zeit für ein fundiertes Beratungsgespräch und dessen Vorbereitung aufbringen. Wozu freilich der Druckereibesitzer rechtzeitig die erforderlichen Unterlagen und eigene Vorstellungen über Beratungsinhalt sowie Beiträge zu denkbaren Lösungsansätzen einzubringen hat.

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