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Download "Prozessfreie Druckplatten: Wirtschaftlich trotz höherer Preise?"

Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich zeigt das Potenzial der prozessfreien Druckplatten auf
 

Prozessfreie Platten (wie auch die Fujifilm Brillia HD Pro-T3) sollten sich im B3- und teilweise auch im B2-Format wirtschaftlich einsetzen lassen.

Als prozessfreie Druckplatten bezeichnet werden Druckformen für den Offset, die direkt nach ihrer Belichtung im CtP-System in die Druckmaschine eingespannt werden können und sofort verdruckbar sind. Die Platte wird durch das Feuchtwasser entschichtet, die losgelöste nichtdruckende Schicht über die ersten Makulaturbögen aus der Maschine geführt. Ein chemischer Entwicklungsprozess ist nicht mehr nötig. Für Druckereien können solche Platten zugleich einen verbesserten Workflow, aber auch die Optimierung ihrer Umweltbilanz bedeuten – nicht zuletzt durch den Wegfall aller mit der konventionellen chemischen Entwicklung zusammenhängenden Kosten und Probleme. Trotzdem haben sich die Platten, die inzwischen sowohl von Fujifilm, als auch von Kodak und Agfa Graphics angeboten werden, noch nicht auf breiter Front durchgesetzt.

Vor allem die hohen Preise der prozessfreien Platten stehen einer breiteren Akzeptanz bisher entgegen. Gegenüber konventionellen UV-Druckplatten etwa sind die „Prozessfreien“ immer noch rund doppelt so teuer. Aber auch eine geringere Auflagenfestigkeit (vor allem im UV-Druck) sowie die Unfähigkeit, eingebrannt zu werden, sprechen gegen diesen Plattentypus.

Das neue E-Dossier „Prozessfreie Druckplatten: Wirtschaftlich trotz höherer Preise?“ zeigt die Vor- und Nachteile prozessfreier Druckplatten gegenüber Standard-Thermo- und klassischen UV-Druckplatten im Detail auf. Diese Einschätzung bildet die Grundlage für die nachfolgende Wirtschaftlichkeitsrechnung. Das E-Dossier steht ab sofort zum Download im print.de-Shop bereit.

Die „billigen“ Platten verteuern sich durch die Kosten für den chemischen Nassprozess. Dies relativiert sich jedoch mit Blick auf den Plattendurchsatz in Quadratmetern pro Jahr. Denn je höher der Plattenbedarf ist, desto wirtschaftlicher ist nach wie vor die Produktion mit Standard-Thermo- oder klassischen UV-Druckplatten. Alles also auch eine Frage, in welcher Formatklasse eine Druckerei unterwegs ist.

Bis zu welchem Plattenbedarf lassen sich also prozessfreie Druckplatten kostengünstig und wirtschaftlich einsetzen? Das eDossier „Prozessfreie Druckplatten: Wirtschaftlich trotz höherer Preise?“ liefert die Antwort auf diese Frage. Es macht die Kostenunterschiede beim Einsatz unterschiedlicher Druckplattensysteme in verschiedenen Praxisszenarien/Formatklassen transparent. Auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsrechnung werden die Break-even-Points im direkten Vergleich der Plattensysteme konkret ermittelt – immer in Bezug auf den jährlichen Verbrauch an Quadratmetern. Sie können sich das E-Dossier für 3,90 Euro im print.de-Shop herunterladen.

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