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Frische Ideen in Windows 7 – „Snow Leopard" rennt schneller

Die Neuerungen in „Snow Leopard“ sind hauptsächlich „unter der Haube".

Innerhalb weniger Monate kommen neue Versionen von Windows und Mac OS X auf den Markt. „Snow Leopard“ ist bereits verfügbar, Windows 7 kommt am 22. Oktober und will aus den Fehlern in Vista gelernt haben.

Man hat Microsoft ja schon öfters vorgeworfen, gute Ideen vom Apple-Macintosh-Betriebssystem übernommen zu haben. Dies lässt sich auch in Windows 7 beobachten, dazu kommen aber im Bereich Usability auch frische Konzepte von Microsoft.

Gut kopiert, möchte man beispielsweise bei einem Blick auf die Minianwendungen für die schnelle Wetterabfrage oder Umrechnungsaufgaben rufen, denn diese Grundidee wurde schon in Mac OS X Tiger umgesetzt und nennt sich dort Dashboard. In Windows Vista sind die Mini-Tools auf die Sidebar beschränkt, in Windows 7 dürfen sie nun frei auf dem Desktop platziert werden. Eine multitouchfähige Bedienung, die der des iPhone sehr ähnlich anmutet, taucht ebenfalls in Windows 7 auf, ein berührungsempfindlicher Bildschirm natürlich vorausgesetzt. Windows 7 soll sich komplett über Fingerbedienung steuern lassen. Aus diesem Grund sind Elemente wie die Taskleister größer dimensioniert und Programme wie Paint und Write mit der größerern Ribbon-Oberfläche aus Office 2007 ausgestattet, damit auch dicke Finger eine Chance haben.
Aber Microsoft hat in Sachen Usability durchaus eigene, pfiffige Ideen. Ein Beispiel: Um dem Chaos auf dem Desktop mit zahlreichen Fenstern Herr zu werden, „schüttelt“ man das zentrale Fenster, woraufhin alle anderen ausgeblendet werden. Nochmal geschüttelt, und alles ist wie zuvor.

Weniger störend. UAC (User Access Control) war als Sicherheitsmerkmal in Windows Vista eingeführt worden, indem sicherheitsrelevante Vorhaben vom Anwender bestätigt werden müssen. Tatsächlich waren aber viele Anwender genervt davon, da das System viel zu oft  anschlug. In Windows 7 lässt sich die Empfindlichkeit dosieren und auch in der Standard-Einstellung verspricht Microsoft weniger nervende Dialogboxen.
Ein großer Kritikpunkt von Windows Vista war der überbordende Ressourcenverbrauch, der den Einsatz auf Netbooks und älteren Rechnern praktisch unmöglich machte. Windows 7 ist stark optimiert und weniger leistungshungrig, sodass es auch auf den immer beliebteren Netbook eingesetzt werden kann. Für Mediendienstleister weniger erfreulich ist die fehlende Unterstützung von Postscript-Type-1-Schriften, die auch schon in Vista beklagt wurde. Hier verlangt auch Windows 7 auf Opentype basierte Fonts (Truetype oder Postscript). Mac OS X dagegen kommt auch mit den alten Schriftformaten zurecht. Wer mit Indesign arbeitet kann Type-1-Schriften aber auch weiterhin in Windows Vista und Version 7 verwenden, da Adobe diese Schriften selber rendern kann.

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