Datenbankgestützt publizieren im Produktmarketing


Lokalisierung in Web-to-Print: Aus dem PIM können freigegebene Produkte im Heiler Media Manager online platziert und so landesspezifisch ausgerichtet werden.

Anwendungsbeispiel 2. Gestaltungsintensive Printpublikationen auf Basis von Produktdaten

Hochgradig kreative Print-Publikationen sind die „Lieblinge“ der Grafiker und Designer. Originelle Kataloge, aber vor allem Flyer, Broschüren und Beilagen sind wichtige Werbemittel im B2C-Geschäft von Herstellern oder Versandhändlern. All dies steht nicht im Konflikt mit einem zentralen Produktdatenmanagement. Database-Publishing-Tools können zentral gepflegte Produktdaten ohne Umwege für unterschiedliche Printpublikationen nutzen. Als Xtensions oder Plug-ins kommen sie in Quark Xpress und Adobe Indesign plattformübergreifend unter Windows und Mac OS X zum Einsatz.

Plug-ins greifen auf Produktinformationen im PIM zu. Diese werden im Dokument platziert, wobei das Layout keine Rolle spielt. Entscheidend ist, dass die Produktdaten korrekt und automatisiert übernommen werden können. Die Fehleranfälligkeit wie bei einer manuellen Datenübernahme gibt es nicht. Der Grafiker baut die Rohdaten einfach in das Druckdokument ein und gestaltet anschließend ein hochwertiges, kreatives Layout. Hierbei kann er auf definierte Kapitel oder Warengruppen zugreifen. Beliebige Elemente wie Füller oder Werbung lassen sich einfach einschieben. Die Verbindung zum PIM bleibt erhalten, sodass Produktinhalte auch nach der manuellen Layoutanpassung im Dokument aktualisiert werden können.

Anwendungsbeispiel 3. Webbasierende Lokalisierung von Produkt-Werbemitteln

Lokalisierung ist nicht nur Übersetzung. International agierende Unternehmen müssen ihre Werbemittel auch auf weitere Inhalte anpassen. Je nach Land und Kulturkreis werden andere Produktvarianten, Farben oder Kampagnenmotive verwendet. Abhängig von der  Sprachauswahl sollte eine Silbentrennung in Texten möglich sein.

Ein Praxisbeispiel: Werbeflyer oder Beilagen zur Vermarktung von Warnwesten im europäischen Straßenverkehr. Die Vorlage stammt vom Hersteller oder Händler in Deutschland. Hier ist die Weste in Orange der Top-Seller. Im Hintergrund befindet sich das Bild einer Straße mit deutschen Begrenzungspfosten in Weiß-schwarz vor einem grünen Wald. Neben der Übersetzung, der Währung und landesspezifischen Preisen muss bei einer solchen Kampagne auch ein lokales Motiv gewählt werden. Denken wir an Landschaften, Links- oder Rechtsverkehr, andere Arten von Verkehrsschildern et cetera. Das Markenlogo kann je nach Zugriffsrechten verändert oder eben nicht verändert werden. Zudem müssen freigegebene Dokumente via Web zurückgesetzt und bearbeitet werden können. Gute Lösungen ermöglichen die Zuweisung von Benutzergruppen zu bestimmten Druckvorlagen und ein entsprechendes Zugriffs-Management. So werden hohe Agenturkosten vermieden und das Corporate Design in Landesgesellschaften oder Niederlassungen eingehalten. Moderne Web-to-Print-Szenarien besitzen Schnittstellen zur Produktdatenmanagement-Software, was die Aktualität garantieren soll.

Seite « 1 | 2 | 3 »
Anzeige

Firmen-Suche


Weiterempfehlen Drucken Heft-Abo

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

CHIP-Logo

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Wie informieren Sie sich über Ihren Urlaubsort?

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...