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Mehr Licht ins Dickicht

Web-to-Print. Die Ansprache und Einbindung des Kunden bei Medien- und Druckdienstleistern wird immer wichtiger. Web-to-Print-Systeme sind hier nicht mehr wegzudenken.

Web-to-Print-Systeme sind das letzte fehlende Glied in der digitalen Produktionskette der Druckvorstufe. Remote-Proof, PDF-basierte Korrekturabläufe, Online-Preflight und jobticketgesteuerte Uploadportale werden in umfassende Web-to-Print-Konzepte integriert. Ziele sind die Integration aller Beteiligten, Automatisierung und die Vereinfachung der Prozesse. Zentrale Datenhaltung und Produktion bringen Transparenz, sichern die Qualität und sparen Zeit.

Jedoch erschwert die Bandbreite der Anwendungsschwerpunkte und die Funktionsvielfalt der Web-to-Print-Systeme die Orientierung bei der Auswahl eines Systems. Unsere Übersicht, angelegt als dreiteilige Serie, bringt Licht ins Dunkel und stellt dabei über 50 interessante Systeme vor.

Das Anwendungsspektrum. Zielgruppen für Closed Shops sind Industrieunternehmen, Gewerbe, Organisationen oder öffentliche Einrichtungen. Closed Shops sind nur für definierte, geschlossene Benutzergruppen per Log-in zugänglich. In mandantenfähigen Closed Shops können Agenturen und andere Mediendienstleister Bereiche für unterschiedliche Kunden anlegen, die mit individuellen CD-konformen Benutzeroberflächen gestaltet werden.

Ein Open Shop dagegen ist konzipiert für den Verkauf von Drucksachen und anderen Produkten für eine offene Benutzergruppe im B2B- und B2C-Bereich. Benutzer registrieren sich entweder oder bestellen durch die einmalige Angabe Ihrer Bestelldaten.

Ein E-Shop ermöglicht die elektronische Bestell- und Kaufabwicklung. Integriert sind ein Warenkorb sowie Bezahl- und Versandoptionen. Der Zugriff auf die Aktivitäten des Nutzers, wie zum Beispiel eine Auftragsübersicht, sind nützliche Zusatzoptionen.

Systeme mit Druckdatei-Upload ermöglichen den Upload druckfertiger Dateien an einen Empfänger. Zusatzfunktionen wie Jobticket (Auftragsbeschreibung, Anzeigenbuchung) oder Preflight (Datenprüfung) sind üblich. Bei der Dokument-Bearbeitung werden Werbematerialien, Marketingdokumente oder Geschäftsdrucksachen auf der Basis von zentral gespeicherten Vorlagen (Engl. Templates) individualisiert und bearbeitet.

Beispiele für spezielle Funktionen, die das Marketing unterstützen, sind Produktdaten-Management, Corporate-Design-Verwaltung, Marketingplaner für Aktivitäten und Budget, Projektsteuerung, Customer-Relationship-Management, ein Dienstleister-Pool oder Marktforschung.

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