Mehr Licht ins Dickicht


Cross-Media-Management bedeutet, dass Dokumente aus einem zentralen Datenbestand für verschiedene Ausgabemedien medienspezifisch gestaltet und automatisiert ausgegeben werden können (zum Beispiel für Drucksachen, Internet, mobile Endgeräte).

Übersetzungsmanagement: Systeme mit speziellen Funktionen für Übersetzungen werden unternehmensintern eingesetzt; zur zentralen Übersetzung von europäischen oder internationalen Werbematerialien und Marketingdokumenten. Übersetzungs-Tools sind entweder integriert oder können per Schnittstelle angebunden werden.

B2B oder B2C? B2B ist die gängige Abkürzung für „Business-to-Business“ und beschreibt Geschäftsmodelle, die die Kommunikation und den Handel zwischen Unternehmen oder Organisationen umfassen. Ein Beispiel für einen B2B-Shop ist eine Anwendung, die für Verlage Bücher auf Abruf anbietet (zum Beispiel www.druckmeister-kurz.de). Die Partner einer B2C („Business-to-Consumer“)-Beziehung hingegen sind auf der einen Seite Geschäftsleute und auf der anderen Seite Endverbraucher (engl. Consumer). Typische Anwendungen im B2C-Bereich sind Shops, die Fotokalender anbieten (zum Beispiel www.printeria.de). In vielen Shops sind die Zielgruppen jedoch nicht so klar getrennt; angesprochen werden häufig sowohl Geschäftskunden als auch Endverbraucher.

Systembasis Frontend/Backend. Entscheidend für die Akzeptanz und den Erfolg eines Web-to-Print-Systems ist eine anwenderfreundliche Benutzeroberfläche, deren Aussehen und Funktionen die Anforderungen der Zielgruppe erfüllen. Die verwendete Technologie spielt dann eine untergeordnete Rolle. In manchen Unternehmen sind allerdings nur solche Frontend-Systeme zugelassen, die ein geringes Sicherheitsrisiko darstellen. Dazu gehören Front­end-Systeme auf Server-Basis, die zum Beispiel mit PHP, Perl, Java oder ASP.NET programmiert wurden. Clientbasierte Anwendungen hingegen benötigen lokale Anwendungen oder Funktionen wie den Flash Player, Java Runtime oder Java-Script. Bei diesen Anwendungen ist die Gefahr externer Angriffe erhöht. Etwa ein Drittel der in der Übersicht vertretenen Web-to-Print-Systeme verwenden einen Publishing-Server. Die Druckvorlagen sind, der Herkunft des Publishing-Systems entsprechend, Indesign-, Quark Xpress- oder Pageflex-Dokumente.

Autorin: Ira Melaschuk

Erschienen in DD 20/2009

Die komplette Marktübersicht Web-to-Print erhalten Sie als PDF-Datei per Mail über Melaschuk-Medien zu einem Preis von 280 Euro. Darin sind über 150 Kriterien pro System enthalten. www.melaschuk-medien.de.

Der Artikel ist Teil 1 einer dreiteiligen DD-Serie. Folge 2 - Shopfunktionen und Freigabeprozesse erschien in DD 21/2009 und Folge 3 - Dokumentbearbeitung, Lizenzmodelle, Kosten in DD 23/2009

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