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Berufsbild: Medientechnik soll »Output« heißen

Wirtschaftsverband Kopie & Medientechnik protestiert

Eine Expertengruppe im Rahmen der »Evaluation der Ausbildungsordnung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB)« will die Fachrichtung »Medientechnik« des Berufsbildes des Mediengestalters in »Output« umbenennen.
In einem Protestschreiben des Wirtschaftsverbands Kopie & Medientechnik hat sich der stellvertretende Vorsitzende Rainer Durst (E. Kurz & Co, Stuttgart) gegen diese Absicht ausgesprochen. Dienstleistungen der Betriebe seines Verbandes würden deutlich über die reine »Ausgabe« hinaus gehen. Datenbearbeitung, Scannen, Archivieren, Dokumentenmanagement, Weiterverarbeitung usw. würden heute einen großen Teil der täglichen Arbeit in einem Medientechnik-Betrieb ausmachen. Rainer Durst, der seit vielen Jahren im Wirtschaftsverband das Referat Ausbildung leitet, will sich mit aller Macht gegen die »Verstümmelung« des einstigen Berufsbildes Reprograf, heute Mediengestalter/Fachrichtung Medientechnik, wehren: »Der Beruf darf nicht zum Outputter verkommen.«

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