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Druck- und Medienverbände werben um den Nachwuchs

Kampagne „Gestochen scharf – Perfekt veredelt“
 

Die Nachwuchskampagne der Druck- und Medienverbände umfasst unter anderem Plakate in hoch frequentierten U-Bahnstationen.

Freie Stellen, die dringend auf Bewerber warten, zeugen von dem hohen Bedarf an Nachwuchskräften in der Druckindustrie. Einige Betriebe befürchten aufgrund des Fachkräftemangels bereits Engpässe in der Produktion. Die Verbände Druck und Medien wollen Betriebe jetzt mit einer Kampagne bei der Nachwuchssuche unterstützen.

„Gestochen scharf – Perfekt veredelt“ heißt die Ausbildungskampagne, die die Druck- und Medienverbände ins Leben gerufen hat, um junge Leute auf die Ausbildungsberufe in der Druck- und Medienindustrie aufmerksam zu machen. Auf mehreren Kanälen inklusive einer Ausbildungsplatzbörse sollen die Jugendlichen von dieser beruflichen Möglichkeit überzeugt werden. Für Unternehmen gibt es gleichzeitig einen Leitfaden für die Anwerbung von Jugendlichen.

Verbandsmitglieder können die Kampagnenmotive in diversen Formaten als offene Dateien herunterladen, mit ihrem Firmennamen, ihrem Logo und den Bezeichnungen der ausgeschriebenen Berufe versehen, um sie dann für ihre eigenen Anzeigen, Banner, Plakate, Roll-ups, Social Media und weitere Instrumente zu nutzen. Auch die Verbände Druck und Medien werben regional für Nachwuchs für die Betriebe. Mit Plakaten in hoch frequentierten U-Bahnstationen, Gratispostkarten für Schulen, T-Shirts, Amtsblättern der Regionen, Ortsblättern, die direkt in die Haushalte gehen sowie in Newslettern und mit entsprechender Pressearbeit. Dabei wird stets auf die Landingpage der Kampagne www.druckindustrie.de verwiesen, auf der unter anderem die Ausbildungsplatzbörse zu finden ist.

Die Ausbildungsquote der Branche, das ist der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbeschäftigtenzahl, ist nach Angaben des Bundesverbandes Druck und Meiden (BVDM) traditionell hoch. Sie lag 2016 bei über 8 Prozent. Im gleichen Jahr stiegen die Ausbildungszahlen im Beruf Medientechnologe Druck um 7,5 Prozent gegenüber 2015, die Medientechnologen Siebdruck legten um 20,4 Prozent zu und die Medientechnologen Druckverarbeitung um 5,2 Prozent.

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