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HDM-Projekt wird mit 1,6 Mio. Euro gefördert

Individuelle Betreuungs- und Beratungsangebote für Studierende

Mit Hilfe der staatlichen Fördergelder sollen die unterschiedlichen Eingangvoraussetzungen der Studierenden künftig positiv genutzt werden können.

Die Hochschule der Medien (HDM) erhielt in der zweiten Runde des „Qualitätspakts Lehre“ des Bundes und der Länder den Zuschlag für ihr Vorhaben „My Curriculum“. Damit will sie Studierenden ermöglichen, ihren Studienverlauf zu individualisieren. Im März 2012 soll das auf fünf Jahre angelegte Projekt starten.

Der Qualitätspakt ist ein Programm von Bund und Ländern und zielt auf eine breit wirksame und regional ausgewogene Unterstützung für gute Studienbedingungen an den deutschen Hochschulen. Das Programm wurde im Juni 2010 beschlossen, bis 2020 sollen insgesamt rund 2 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. Das HDM-Projekt soll nun mit 1,6 Millionen Euro gefördert werden.

„Hintergrund des Antrags ist das heterogene Vorwissen unserer Bewerber“, berichtet Projekt-Leiter Professor Dr. Mathias Hinkelmann, Prorektor Lehre der HDM. „Wir wollen Studierenden mit individuellem Vorwissen einen individuellen Studienverlauf ermöglichen und so einen Qualitätssprung in der Lehre schaffen“, erklärt Hinkelmann.
 
Aufgrund der Verschiedenheit der Bewerber in Bezug auf Ausbildung, Lebensalter und Herkunft gebe es keinen „typischen HDM-Studierenden“: Ein Mediengestalter bringe etwa ein enormes Vorwissen in fachtechnischen Bereichen mit, sei aber oft nicht so sattelfest in Mathematik, auch weil die Schulzeit schon weiter zurückliegt. Ein Abiturient mit „frischem Wissen“ habe dagegen nur ein sehr geringes Vorwissen in fachtechnischen Bereichen. „Durch eine intensive Beratung und Betreuung soll der Studienplan an das mitgebrachte Know-how angepasst werden. Dabei wollen wir Freiräume durch Anerkennung von anrechenbarem Vorwissen schaffen und studienrelevante Wissenslücken frühzeitig aufdecken und aufarbeiten“, erklärt Hinkelmann.

Insgesamt erhalten 102 Hochschulen bis 2016 rund 400 Millionen Euro Fördermittel des Bundes zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität. Aus 135 eingereichten Anträgen wurden insgesamt 72 aus allen Regionen Deutschlands zur Förderung ausgewählt. In Baden-Württemberg waren 14 Hochschulen erfolgreich.

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