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HDM-Studenten entwickeln Lexikon-App

"Wörterbuch des Buches" wird zum interaktiven Nachschlagewerk
 

Jetzt auch als App: Im Standardnachschlagewerk "Wörterbuch des Buches" kann via iPad auch interaktiv gesucht werden.

Studenten der HDM stellten auf der Frankfurter Buchmesse eine App zum "Wörterbuch des Buches" vor. Das "Wörterbuch des Buches" ist das Standardnachschlagewerk für das Druck- und Verlagswesen, welches von Dozenten und Studenten im Studiengang Druck- und Medientechnologie genutzt, um sich auf Vorlesungen vorzubereiten oder um Begriffe nachzuschlagen. Mit der App soll das jetzt auch auf dem iPad funktionieren.

Es sei ein Experiment: Mit der App zum "Wörterbuch des Buches", dem Standardnachschlagewerk für das Druck- und Verlagswesen, wolle man "die neuen technischen Möglichkeiten nutzen", sagt Herausgeber Stephan Füssel, Sprecher des Forschungsschwerpunkts Medienkonvergenz der Universität Mainz. Von dort kam die Anregung zur App, an der Hochschule der Medien (HDM) wurde die App entwickelt. Im Sommersemester 2012 hatten Ansgar Gerlicher, Professor im Studiengang Mobile Medien, und Marko Hedler, Professor im Studiengang Druck- und Medientechnologie, das interdisziplinäre Projekt angeboten.

"Zunächst haben wir in Stuttgart und Mainz Befragungen durchgeführt, welche Features für eine mobile Plattform notwendig sind", berichtet Füssel, Leiter der Buchwissenschaft der Universität Mainz. Die Aufgabe war damit klar: eine App zu entwickeln mit den Features Lesezeichen, Hyperlinks, Zoomfunktion und Textmarkierung. Insgesamt elf Studenten aus den Studiengängen Medieninformatik, Mobile Medien, Print & Publishing sowie Computer Science and Media arbeiteten an der Umsetzung. Sie waren in die Teams Management, Content, Backend, Frontend und User-Interface-Design eingeteilt. Das Content-Team lieferte die Daten an die Backend-Gruppe, die das Ganze programmierte. Das Backend und das Frontend tauschten sich zur Technik aus, also den Features, die eingebaut wurden. Ein enger Kontakt von Frontend- und Design-Team war ebenfalls notwendig, da sich die Designwünsche häufig änderten.
"Das Besondere an der App ist die neue interaktive Navigation über die semantischen Verbindungen der Begriffe", erklärt  Gerlicher. "Dadurch erlebt der Leser einen völlig anderen Zugang zu den lexikalischen Inhalten, der die Neugier und den Forschergeist im Leser weckt.

Das "Wörterbuch des Buches", erschien 2006 in siebter Auflage. Um Aktualität zu gewährleisten, habe man damals eine Online-Version entwickelt, so Füssel. Die App sei jetzt der nächste Schritt. Vorgestellrt wurde sie zur Frankfurtter Buchmesse, gleichzeiting mit der achten Ausgabe des gedruckten Werkes. Im kommenden Jahr soll die App bei iTunes erhältlich sein. Dabei sollen zielgruppenentsprechend Teile aus dem Lexikon gekauft werden können.

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