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Heidelberg übergibt Speedmaster an die Johannes-Gutenberg-Schule

Gäste aus Politik und Wirtschaft waren bei der Übergabe einer Speedmaster XL 75 an der JGS vertreten.

JGS-Schulleiter Alfred Schäfer sowie Stuttgarts OB Wolfgang Schuster bekamen in einer Feierstunde eine Speedmaster XL, an der die zukünftigen Fachkräfte ausgebildet werden sollen, vom Druckmaschinenhersteller Heidelberg übergeben. Schäfer konnte zu dieser Veranstaltung zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßen.

In seiner Rede betonte Schäfer zudem die zentrale Rolle der beruflichen Bildung und Ausbildung für die Bereitstellung hochqualifizierter Fachkräfte. Der Wohlstand der Gesellschaft, gerade in der High-Tech-Region Stuttgart, beruhe darauf, dass solche Fachkräfte in genügender Anzahl zur Verfügung stünden. Der Schulleiter lobte die gute Zusammenarbeit mit der Firma Heidelberg, deren Unterstützung unverzichtbar zur Sicherstellung der Qualität der Ausbildung an der JGS geworden sei: „Ohne Firmen wie Heidelberg könnten wir, trotz aller Bemühungen der Stadt, unser hohes Ausbildungsniveau nicht halten.“

Reginald Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heidelberger Druckmaschinen Deutschland Vertrieb GmbH, wies in einer kurzen Ansprache darauf hin, dass die Historien der JGS und seines Unternehmens eng miteinander verknüpft seien. Gemeinsam sei man stets dem Ziel verpflichtet gewesen, immer auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Rettig erinnerte in diesem Zusammenhang an ein gemeinsam geschultertes Workflow-Projekt im Jahr 2008.

„Die rasanten Veränderungszyklen der Technologien seit dem Einzug der digitalen Technik in der Branche erfordern zukunftsorientierte Ausbildung auf höchstem Niveau“, so Rettig. Gemeinsam wolle man sich dem permanenten Wandel stellen und ihn so prägen und mitgestalten. Die Speedmaster XL 75, die Heidelberg an die JGS und die Stadt Stuttgart als Schulträger übergeben wolle, solle dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Außerdem übergab Rettig JGS-Schulleiter Schäfer eine zweckgebundene Spende für die Fortbildung von Lehrkräften.

Auch Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster würdigte die lange Tradition der JGS. Seit 1903 würden hier Fachkräfte für die damals wie heute bedeutende Verlagsstadt Stuttgart und die Umgebung ausgebildet. „Das Geld, das wir heute in die Bildung stecken, sparen wir an anderer Stelle mehrfach wieder ein, nämlich wenn wir uns nicht um die mitunter massiven und schwierigen Folgen verpasster Bildung, Ausbildung und Weiterbildung zu kümmern haben. Für mich ist klar: Bildung rechnet sich.“ Abschließend dankte Schuster für die Großzügigkeit von Heidelberg und versicherte, er komme gern wieder in die JGS zu einer Maschinenübergabe.

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