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Heidelberg und Lincoln kooperieren bei der Ausbildung

Klaus Hofer (l.), Leiter Human Resources bei Heidelberg und Dr. Dominic Deller, Geschäftsführer der Lincoln GmbH, unterzeichnen einen Kooperationsvertrag, in dessen Rahmen Auszubildende der Lincoln GmbH einen Teil ihrer Ausbildung bei Heidelberg absolvieren werden.

Die Heidelberger Druckmaschinen AG und der Walldorfer Maschinenbauer Lincoln GmbH kooperieren bei der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Mit Beginn des kommenden Ausbildungsjahres ab dem 1. September 2011 werden Auszubildende der Lincoln GmbH im Bereich Mechatronik Teile ihrer beruflichen Ausbildung bei der Heidelberger Druckmaschinen AG absolvieren.

Wie Heidelberg berichtet kann der Maschinenbauer von Zentralschmieranlagen und Schmiersystemen dafür auf Ausbildungskapazitäten bei Heidelberg zurückgreifen und profitiere gleichzeitig vom hohen Ausbildungsniveau des Druckmaschinenherstellers. Die Auszubildenden bleiben dabei Mitarbeiter der Lincoln GmbH. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Vertreter beider Unternehmen heute in Walldorf.

Heidelberg plant, die Zahl der Ausbildungskooperationen in Zukunft deutlich zu erhöhen. Das Angebot richtet sich im Wesentlichen an Unternehmen im weiteren Umkreis der Metropolregion Rhein-Neckar. Der Umfang der Kooperation kann prinzipiell auf den exakten Bedarf der jeweiligen Unternehmen zugeschnitten werden.

„Der hohe Ausbildungsstandard bei Heidelberg und die Qualität der Ausbildung insgesamt genießen sowohl bei Bewerbern als auch bei potenziellen Arbeitgebern einen guten Ruf. Jetzt können auch externe Unternehmen von diesem vielfach prämierten Ausbildungskonzept profitieren und zusammen mit Heidelberg das Angebot an Fachkräften in der Metropolregion nachhaltig sichern“, so Klaus Hofer, Leiter Human Resources bei der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Dr. Dominic Deller, Geschäftsführer der Lincoln GmbH in Walldorf ergänzt: „Mittelständische, hochspezialisierte Unternehmen wie die Lincoln GmbH haben oft nicht die Ressourcen, um ein umfassendes Ausbildungskonzept kosteneffizient umzusetzen. Auf der anderen Seite haben wir einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften. Daher nutzen wir die Gelegenheit und greifen auf das Know-how von Heidelberg in Sachen Ausbildung zurück. Sowohl unsere Auszubildenden als auch Lincoln profitieren damit von einer besonders hohen Qualität der Ausbildung. Gleichzeitig sichern wir damit auch einen Teil unserer Wettbewerbsfähigkeit.“

In der Ausbildung wechselseitig profitieren

Auch Heidelberg greift in bestimmten Berufsbildern auf die Ausbildungskompetenz anderer Unternehmen zurück. So absolvieren beispielsweise Auszubildende im Bereich Verpackungsmitteltechnik – ein bei Heidelberg noch sehr junges Berufsbild – rund acht Wochen ihrer Ausbildung bei der Karl Marbach GmbH & Co. KG, einem international führenden Systemlieferanten für die Verpackungsmittelindustrie mit Sitz in Heilbronn. Im Gegenzug werden Marbach-Auszubildende für den gleichen Zeitraum in verschiedenen Bereichen von Heidelberg eingesetzt.

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